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Hayden: "Große Enttäuschung"

11. November 2012 - 20:23 Uhr

Das Wetter ließ Nicky Hayden in Valencia auf einen positiven Ausklang der Saison hoffen - Ein Sturz brachte den Ducati-Piloten um den versöhnlichen Abschluss

Nicky Hayden
Nach dem Saisonfinale in Valencia war Nicky Hayden etwas enttäuscht
© Ducati

(Motorsport-Total.com) - Für Nicky Hayden ging eine schwierige Saison in Valencia ohne weitere Punkte zu Ende. Der US-Amerikaner, der am Freitag einen starken Eindruck im Nassen hinterließ, stürzte bei seiner Aufholjagd und verspielte damit ein mögliches Podium. "Es war ein schwieriges letztes Rennen in einer schwierigen Saison", bilanziert er. "Wir warten auf das neue Jahr, das hoffentlich besser wird. Es war eine große Enttäuschung. Durch das Wetter hatte ich auf ein versöhnliches Saisonende gehofft. Doch das trat nicht ein."

"Ich bin mit Regenreifen in die Aufwärmrunde gegangen. Ich konnte sehen, wie der Kurs abgetrocknet war. Lorenzo war mit Slicks vor mir. Ich bin nach der Aufwärmrunde an die Box gefahren, um die Motorräder zu tauschen. Das Motorrad mit den Slicks war bereit", berichtet Hayden. "Es war auf trockene Bedingungen abgestimmt. Das Mapping war aber etwas sanfter eingestellt. Ich hatte einen gebrauchten Vorderreifen drauf, der gut war. Darüber hatten wir bereits am Morgen geredet."

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"Der Start vom Ausgang der Boxengasse war sehr rutschig. Ich war sehr vorsichtig mit der Kupplung. Neben mir sind die Fahrer ziemlich quer gewesen", erklärt er. Dani Pedrosa und Cal Crutchlow hatten große Mühe, von der Linie zu beschleunigen. Bei der Jagd nach dem Feld holten die Piloten, die aus der Boxengasse starteten, schnell auf.

Nicky Hayden
Nicky Hayden wechselte noch vor dem Start auf Trockenreifen
© Ducati

"Ich hatte ein paar Leute überholt und fühlte mich recht wohl. Das Überholen war sehr schwierig. Dazu musste man die Linie verlassen. Ich lag hinter Petrucci. In der letzten Kurve kam ich etwas weit raus. Beim Bremsen bin ich auf eine nasse Stelle gekommen und habe das Vorderrad verloren. Man konnte die nassen Stellen nicht sehen. Es hat zu stark gespiegelt", bemerkt der Ducati-Pilot.

"Ich war deutlich schneller als Petrucci, kam aber nicht vorbei. Deswegen habe ich es an dieser Stelle probiert. Es war meine Schuld. Dafür gibt es keine Ausrede", gesteht Hayden. "Ich hatte eine gute Chance, weil wir (die Fahrer, die ihre Reifen nach der Aufwärmrunde wechselten; Anm. d. Red.) die anderen Fahrer schnell einholen konnten."

"Ich hatte das Gefühl, schneller als Crutchlow und Bautista zu sein. Ich wollte sie nicht ziehen lassen. Es war ein dummer Fehler. Es gab eine trockene Linie. Die Slicks waren also die richtigen Reifen. Doch neben dieser trockenen Linie war es sehr rutschig", berichtet der US-Amerikaner. Nach dem Rennen war die Reifenwahl ein großes Thema. Einzig Lorenzo und Stefan Bradl waren mutig genug, mit Slicks ins Rennen zu starten.

"Selbst auf der Besichtigungsrunde war der Kurs noch sehr nass. Bei normalen Bedingungen hätte ich aber nicht zwei Mal nachdenken müssen. Doch dieser Kurs trocknet so langsam ab. Wir waren mit unserer Entscheidung nicht allein", verteidigt Hayden die Entscheidung, mit Regenreifen zu starten. "Nach zwei oder drei Kurven war klar, dass Lorenzo mit den Slicks die bessere Wahl getroffen hatte. Ich kam aus der letzten Kurve. Rossi fuhr nicht an die Box. Ich überlegte, ihm in die Startaufstellung zu folgen, fuhr dann aber doch in die Boxengasse."

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