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Fahren zwecklos: Ducati macht in Jerez wenig Fortschritte

30. November 2012 - 21:17 Uhr

Was nicht lange währte, war auch nicht gut: Andrea Dovizioso hat offenbar mit einem hartnäckigen Nackenleiden zu kämpfen

Andrea Dovizioso
Das tut weh: Doviziosos Nacken ließ keine Testfahrten in Jerez zu
© Ducati

(Motorsport-Total.com) - Der Test in Jerez ist vorbei und die Winterpause der Motorradstars eingeläutet. Bis Februar sind Ducatis MotoGP-Maschinen zum Ruhen verdammt. Andrea Dovizioso dürfte das recht sein, schließlich plagen den Italiener gesundheitliche Probleme, die schlimmer sind als angenommen. In Andalusien musste der 26-Jährige nach wenigen Runden und einem eher harmlosen Sturz die Segel streichen. "Wirklich schade", kommentiert Dovizioso, der wie in der Vergangenheit über massive Nackenschmerzen klagte.

Er steht vor einer ungewissen Zukunft, was seine gesundheitliche Verfassung angeht: "Es scheint, als sei das Problem größer, als wir zunächst angenommen hatten", dünkt Dovizioso, der sich einer Reihe medizinischer Untersuchungen unterziehen wird, Übles. Der mysteriöse Nackenschmerz trat erstmals nach zwei Stürzen beim Rennen in Malaysia auf, ein weiter Crash in Australien hatte identische Folgen. "In allen Fällen reichten eine Behandlung des Physiotherapeuten und Entzündungshemmer aus."

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Doch nicht am Freitag, wie Dovizioso berichtet: "In den vergangenen zwei Wochen - nach meinem Motorcross-Unfall - ist es dann wiedergekommen, aber mit den gleichen Mitteln verschwand es auch wieder. Ich fühlte mich gut, bis ich nach Jerez kam. Diesmal funktionierte es nicht." Verglichen mit der Situation des Italieners klagt Stallgefährte Nicky Hayden eher über Luxusprobleme: "Die Dinge sind nicht so glatt gegangen, wie wir uns das erhofft hatten, aber der Test war trotzdem nützlich", bilanziert er.

Der US-Amerikaner spricht von Problemen am ersten Tag und einer Verbesserung am zweiten. "Heute war uns das Wetter nicht gerade wohlgesonnen. Ich bin im Nassen drei Mal auf die Strecke gegangen, aber es war einfach nicht trocken genug für Slicks", hadert Hayden mit Tag drei. "Es wäre toll gewesen, bei trockenen Bedingungen zu fahren und einige Kleinigkeiten zu verbessern. Aber nichtsdestotrotz sind wir mit unserem Programm durchgekommen und haben genug Material."

Auch der Teammanager will den Kopf nicht hängen lassen: "Man muss das Beste aus der Situation machen und so viel Datenmaterial wie nur möglich sammeln", erklärt Vittoriano Guareschi seine Maxime bei Regenwetter. "Andreas Nackenprobleme waren ein Rückschlag, Nicky fuhr gute Rundenzeiten - aber die Reifen waren am Limit bei diesen kühlen Bedingungen. Jetzt gilt es, die Arbeit im Winter in der Fabrik zu verrichten", fordert der Ducati-Verantwortliche. Dovizioso wird darauf ein paar Schmerztabletten einwerfen.

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