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Davies: Über BMW in die MotoGP?

14. November 2012 - 15:23 Uhr

BMW-Neuzugang Chaz Davies spricht über seine Saison, die Arbeit mit BMW und hofft, dass aus der Superbike-WM keine Superstock-WM wird

Chaz Davies
BMW-Pilot Chaz Davies freut sich auf die kommende Superbike-Saison
© Infront

(Motorsport-Total.com) - Der Superspurt-Weltmeister von 2011 lieferte in der abgelaufenen Saison ein ordentliches Debütjahr ab. Als WM-Neunter empfahl sich der Brite für neue Aufgaben. Bei BMW wird er 2013 neben Marco Melandri eine S1000RR bewegen. In Jerez saß Davies erstmals auf dem BMW-Superbike. Die Wetterbedingungen waren aber alles andere als gut.

"Es war schön, loszulegen. Leider hatten wir kein gutes Wetter. Es hat zwei Tage lang ziemlich viel geregnet und trocknete dann ab. Es war nicht ideal", berichtet Davies 'Motorsport-Total.com'. "Der erste Eindruck ist gut. Ich konnte das Team kennenlernen. Zudem erhielt ich ein Grundverständnis für das Motorrad. Bisher sieht alles sehr gut aus. Es gibt keine üblen Überraschungen."

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"Die Elektronik arbeitet definitiv etwas anders. Es gibt bei der BMW-Elektronik sehr viele Möglichkeiten. Bisher habe ich nur oberflächlich angekratzt. Ich habe mich noch nicht zu sehr damit beschäftigt. Mein Ziel war es, den Tank randvoll zu machen und einfach nur zu fahren. Es war noch nicht so wichtig, mit diesen Dingen herumzuspielen", bemerkt er. "Beim nächsten Test sollten wir aber einen besseren Überblick haben."

In Aragon hat Davies erneut die Chance, mit der S1000RR vertraut zu werden und sich an das neue Team zu gewöhnen. "Ich habe meinen Chefmechaniker mitgenommen. Er kennt ziemlich viele Leute im Team und hilft mir", erklärt der 25-Jährige, der sich 2012 einige Male in Szene setzen konnte. "Es war eine Saison mit Höhen und Tiefen", bilanziert er. "Die Ergebnisse waren besser als erwartet. Dafür war der erste Teil der Saison deutlich herausfordernder als erwartet."

Chaz Davies
In der Saison 2007 ersetzte Davies den verletzten Alex Hofmann in der MotoGP
© D'Antin

"Ich hatte mich verletzt und viel Pech am Saisonbeginn. Doch schlussendlich haben wir das Ruder herumgerissen und starke Leistungen gezeigt. Das war sehr wichtig. Wir konnten beweisen, dass wir auch mit dem großen Motorrad schnell sind", freut sich Davies. "Im letzten Teil der Saison waren wir meistens in den Top 10 und bei der Superpole dabei. In Russland habe ich in der Superpole einen Fehler gemacht. Ich war bis dahin in jeder Session in den Top 3. Ich wollte meine Reifen sparen, doch das funktionierte nicht."

"In den letzten zwei Rennen war ich in allen Trainingssitzungen in den Top 10. Wenn ich in den ersten beiden Reihen der Startaufstellung stehe, dann ist das sehr gut für mich. Ich bin im Rennen deutlich stärker als im Qualifying", schildert der Brite. In der kommenden Saison kehren die Superbikes zum Reifenformat ihrer verwandten Serien-Superbikes zurück. Bei einigen Tests hatten die Piloten bereits Gelegenheit, die 17-Zoll-Räder zu testen.

"Es scheint, als ob sie ganz gut funktionieren. Es ist schwierig zu beurteilen. Ich konnte noch keine Renndistanz damit fahren. Da müssen wir noch abwarten", urteilt Davies. Ebenfalls abwarten muss man, wie sich das Verhältnis zu Melandri entwickelt. "Ich kenne Marco seit etwa acht oder neun Jahren. Ich habe ihn begrüßt. Ich komme gut mit ihm aus", sagt Davies.

Gleichzeitig ist ihm aber auch bewusst, dass der Teamkollege der größte Gegner ist: "Wenn BMW in der kommenden Saison konkurrenzfähig ist, dann muss man sehen, wie sich das entwickelt. Doch bis dahin kommen wir sicher gut zurecht. Marco ist ein ziemlich schlauer Kerl. Er kennt das Motorrad sehr gut und weiß, wie er damit umgehen muss. Ich denke, er ist ein guter Teamkollege."

Zwischen 2002 und 2006 war Davies im Grand-Prix-Fahrerlager Zuhause. Ob er nach der Superbike-WM die Chance erhält, sein Talent in der MotoGP zu beweisen, wird sich zeigen. "Die MotoGP ist sicher ein Ziel für mich. Vielleicht klappt es ja irgendwann in der Zukunft. Ich muss abwarten, wie es in der Superbike-WM läuft", erklärt er und sorgt sich um die Zukunftspläne in der Superbike-WM: "Ich bin etwas besorgt. Ich hoffe nicht, dass die Superbike-WM zu einer Stock-Serie wird. Das würde keinen Spaß machen. Ich hoffe, dass wir mit den Hochleistungs-Motorrädern weitermachen können."

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