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Crutchlow: Tempo macht Mut

11. November 2012 - 19:41 Uhr

Trotz des Ausfalls und Platz sieben in der Fahrerwertung zieht Cal Crutchlow ein versöhnliches Fazit: "Wir waren das gesamte Jahr über so schnell wie Dovi"

Cal Crutchlow
Cal Crutchlow rutschte beim Saisonfinale auf einer nassen Stelle aus
© Tech 3

(Motorsport-Total.com) - Beim Saisonfinale in Valencia verspielte Cal Crutchlow durch einen Sturz den zweiten Platz und konnte deshalb nicht den erhofften fünften Platz in der Fahrerwertung holen. Trotz starker Vorstellungen endete die Saison 2012 für den Briten nur auf Platz sieben der Wertung. Dennoch ist Crutchlow mit seiner Saison mehr als zufrieden. Vor allem die vergangenen Rennen machen ihm Mut.

"Wir hätten in den vergangenen fünf oder sechs Rennen jedes Mal auf dem Podium stehen können", bemerkt er. "Platz sieben in der Fahrerwertung zeigt nicht, wo wir sein sollten. Wir hätten Fünfte werden sollen. Ich bin dennoch zufrieden. Wir waren das gesamte Jahr über so schnell wie Dovi (Andrea Dovizioso; Anm. d. Red.). Wir konnten die Rennen nur nicht immer so konstant beenden. Wir waren übers Jahr gesehen schneller. Doch er war einfach konstanter."

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"Hoffentlich sind wir im kommenden Jahr schnell und konstant", so der Tech-3-Pilot. Beim Start des Rennens entschied sich Crutchlow zuerst für Regenreifen. Doch nach der Einführungsrunde bog er in die Box ab und wechselte die Maschine. "Ich habe mir am Morgen gesagt, dass ich mit Trockenreifen fahre, wenn es Mischmaschbedingungen gibt. Ich hätte nach der Runde in die Startaufstellung noch einmal reinkommen können. Doch dann sah ich, dass Dani in die Startaufstellung fuhr", berichtet er.

"Ich dachte mir, dass ich das Risiko doch nicht eingehen sollte. War es ein Fehler? Ich denke nicht, dass es ein großer Fehler war. Unterm Strich sind wir nur aus der Boxengasse gestartet. Wir mussten nicht mit Trockenreifen im Feld fahren. Lorenzo ist ja auch gestürzt", bemerkt der ehemalige Supersport-Weltmeister. Den Nachsaison-Test am Dienstag und Mittwoch stellt Crutchlow in Frage. Der Wetterbericht sagt nichts Gutes voraus. Einen Test im Nassen lehnt der Brite ab.

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