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Crutchlow: Mit gebrochener Hand Zweitschnellster

15. November 2012 - 20:16 Uhr

Tech-3-Pilot Cal Crutchlow kann nach seinem Sturz im Valencia-Rennen beim Nachsaisontest noch einmal auf trockener Strecke fahren

Cal Crutchlow
Cal Crutchlow musste sich beim Valencia-Test lange gedulden
© Tech 3

(Motorsport-Total.com) - Yamaha-Pilot Cal Crutchlow verpasste im Rennen von Valencia die Chance auf sein bisher bestes MotoGP-Resultat. Auf Position zwei liegend stürzte der Brite, nachdem er beim Anbremsen mit dem Vorderrad auf eine nasse Stelle kam. Beim Abflug brach sich Crutchlow einen Knochen in seiner Hand, der bereits vor vielen Jahren schon einmal Probleme bereitete. Beim Test musste der Tech-3-Pilot lange auf eine trockene Strecke warten und konnte in den letzten beiden Stunden doch noch einmal fahren.

"Es war gut, noch einmal auf der Strecke gewesen zu sein. Der Kurs war nicht ganz trocken. Die erste Kurve war immer noch nass. Das Bremsen am Ende der Geraden war auch nicht ideal. Wir haben sicher eine halbe Sekunde in der Kurve verloren. Doch es war gut für mich, noch einmal zu fahren und meine Hand zu testen. Das Jahr mit einem Sturz zu beenden ist nie gut", bemerkt der Brite. "Wir werden nicht in Jerez oder bis zum Ende des Jahres noch einmal testen. Das nächste Mal wird Sepang sein."

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"Ich habe einen gebrochenen Knochen in meiner Hand und habe mir deshalb Zeit genommen", erklärt Crutchlow. "Der Knochen brach bereits vor zehn Jahren und ist im Grunde genommen ein zweites Mal gebrochen. Ihn zu berühren ist aber schlimmer, als den Lenker zu greifen." Mit Ausnahme eines kleinen Elektronikteils, das auf Funktion getestet werden sollte, waren an der Yamaha M1 keine Modifikationen zu sehen.

"Wir hatten nichts Neues zu testen", bedauert Crutchlow und scherzt: "Wir hatten neue Aufkleber. Wir hatten einen neuen Sensor, den wir für Yamaha testen sollten. Ich bin 28 Runden gefahren und war zufrieden." In der Zeitenliste tauchte der Yamaha-Pilot auf Position zwei auf und war nur 0,349 Sekunden langsamer als Spitzenreiter Dani Pedrosa.

"Dani hatte das Rennen mit einem Riesenvorsprung gewonnen und war hier nicht so weit weg. Ich hoffe, dass Yamaha in Sepang etwas Neues mitbringt und wir in der kommenden Saison die gleichen Entwicklungen erhalten wie die Werksfahrer. Es wird deutlich schwieriger, 2013 aufs Podium zu fahren", warnt Crutchlow. "Bradl und Bautista werden schnell sein. Marquez hat sicher das Potenzial für Siege. Es wird schwierig. Hoffentlich erhalten wir gutes Material, damit wir mithalten können."

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