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BMW erzielt in Jerez gute Fortschritte

30. November 2012 - 17:49 Uhr

Während Marco Melandri bei den letzten Testfahrten der Saison Teile für 2013, kommt BMW-Neuzugang Chaz Davies immer besser auf der S 1000 RR zurecht

Chaz Davies
Chaz Davies fuhr über 500 Kilometer auf der S 1000 RR
© BMW AG

(Motorsport-Total.com) - Das BMW Motorrad GoldBet SBK Team hat die Wintertest-Saison 2012 mit einem dreitägigen Test in Jerez abgeschlossen. Während die Witterungsbedingungen am Mittwoch und Donnerstag sonnig waren, verhinderten am Freitag Regenschauer und kühle Temperaturen jegliche Arbeit auf der Rennstrecke. Werksfahrer Marco Melandri absolvierte insgesamt 123 Runden (524 km). Sein Teamkollege Chaz Davies fuhr 125 Runden (533 km) auf seiner BMW S 1000 RR.

"Insgesamt haben wir mit den Witterungsbedingungen bei unserem Wintertest-Programm 2012 nicht allzu viel Glück gehabt, da es nur an zwei von sieben Testtagen trocken war. Der Regen hat Chaz bei seinem Versuch, sich mit der BMW S 1000 RR vertraut zu machen, sicher nicht gerade geholfen", bilanziert Andrea Dosoli, Technischer Direktor BMW Motorrad GoldBet SBK Team.

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"Dennoch hat er im Laufe der vergangenen Tage gute Fortschritte erzielt. Er hat die Charakteristik des Motorrads kennengelernt und die Art und Weise verbessert, wie er mit seiner neuen Crew zusammenarbeitet. Er hat sein Gefühl für das Bike und die Situation Tag für Tag verbessert. Wir glauben aber, dass er noch etwas mehr Zeit im Trockenen benötigt, um das Niveau zu erreichen, das er zu leisten imstande ist", so der Italiener.

Schwieriger Einstand für Davies

"Die Wintertestfahrten 2012 sind für mich recht schwierig gewesen. Von insgesamt sieben Tagen hatten wir nur zwei im Trockenen. Diese vergangenen beiden Tage sind für mich sehr wichtig gewesen", sagt Neuzugang Davies. "In Aragon habe ich ein erstes Gefühl für das Motorrad unter trockenen Bedingungen bekommen, dagegen hatte ich hier auch reichlich Zeit auf der Strecke. Das hat mir dabei geholfen, mich an die BMW S 1000 RR, an die Arbeitsweise und an das Team zu gewöhnen."

"Wir haben gute Fortschritte gemacht - und ich bin zuversichtlich, dass wir weitere Fortschritte machen werden, sobald ich mehr Zeit auf dem Bike bekomme. Bis jetzt bin ich noch nicht am Limit. Sobald ich mich dem Limit annähere, bin ich mir sicher, dass wir uns deutlich verbessern können. Wir werden weiter methodisch zu Werke gehen, und ich freue mich jetzt schon darauf, wieder auf die RR zu steigen. Die kommenden Wochen werde ich zuhause verbringen und mein Trainingspensum steigern. Im Januar werde ich vielleicht nach Teneriffa gehen, um konstante Bedingungen für meine Saisonvorbereitung vorzufinden, das hängt vom Wetter ab", so der Brite.

Melandri erprobt die neuen Reifen

Marco Melandri
Marco Melandri testete bereits Teile für die Saison 2013
© BMW AG

"Wir hatten uns für die Wintertestfahrten sicherlich mehr Zeit auf trockener Strecke gewünscht", sagt Melandri. "Wir können dennoch zufrieden sein, da wir am Mittwoch und Donnerstag unser geplantes Programm durchziehen konnten. Ich habe damit begonnen, mit den 17-Zoll-Reifen am 2012er-Motorrad zu arbeiten. Das Motorrad hat sich im Vergleich zum vergangenen Jahr komplett anders angefühlt - nicht nur das Fahrwerk, sondern auch die Charakteristik des Motors und die Elektronik."

"Pirelli hat einen guten Job gemacht. Für mich ist der Wechsel auf die neuen Reifen positiv. Der Reifen ist konstanter und es macht wirklich Spaß, ihn zu fahren", erklärt der Italiener. "Als ich mit der Abstimmung des Bikes zufrieden war, haben wir andere Teile für 2013 getestet. Wir haben eine genaue Vorstellung davon, in welche Richtung wir gehen möchten, da wir genau verstehen, was wir zu tun haben. Ich freue mich jetzt auf die Winterpause, denn ich benötige etwas Ruhe, bevor das Training im Fitnessstudio und die Vorbereitung auf 2013 wieder losgeht."

Testjahr 2012 abgeschlossen

"Marcos Ziel bei diesem Test war eindeutig: Am ersten Tag haben wir das 2012er-Motorrad auf die 17-Zoll-Reifen abgestimmt. Wir haben auf allen Gebieten gearbeitet - Motor, Elektronik, Fahrwerk. Der neue Reifen hat ein paar Änderungen erfordert", sagt Dosoli. "Am zweiten Tag hat Marco einige neue Teile für die 2013er-Maschine ausprobiert. Er hat unterschiedliche Lösungen für den vorderen Teil des Motorrads getestet, für den Motor und für die Elektronik."

"Marcos eindeutiges Feedback und die Daten, die wir gesammelt haben, werden die Grundlage bilden, auf der unsere Ingenieure das 2013er-Bike konstruieren werden, das seinen Shakedown Ende Januar absolvieren wird", erklärt der Technische Direktor. "Auch wenn wir nur an zwei Tagen im Trockenen fahren konnten, sind wir sehr zufrieden mit dem, was wir in Sachen Leistung und im Hinblick auf die Saison 2013 erreicht haben. Wir werden in den kommenden Wochen mit Hochdruck arbeiten und freuen uns schon auf den Saisonstart."

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