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BMW: Erneut schlechtes Wetter beim Test

15. November 2012 - 20:41 Uhr

Die Test-Offensive von BMW wird auch in Aragon durch widrige Bedingungen gestört: Nur ein halber Testtag für Marco Melandri und Chaz Davies

Marco Melandri
Marco Melandri hat mit den 17-Zoll-Rädern noch ein paar Probleme
© BMW AG

(Motorsport-Total.com) - Nach dem verregneten Test vergangene Woche in Jerez hat BMW für diese Woche einen weiteren Zwei-Tages-Test im Motorland Aragon bei Alcaniz angesetzt. Dort setzten die beiden Werksfahrer Marco Melandri und Chaz Davies Mittwoch und Donnerstag die Vorbereitungsarbeit auf die Superbike-Weltmeisterschaft 2013 fort. Doch auch dieses Mal hatte das Team nicht viel Glück mit dem Wetter.

Am Mittwoch und heute Nacht regnete es erneut. Donnerstagvormittag war die Strecke weiterhin feucht, doch dann trocknete sie ab. Damit fand das Team zumindest am Nachmittag gute Bedingungen vor, um das umfangreiche Testprogramm fortzusetzen. Die Luft- und Streckentemperaturen erreichten Werte bis zu 17 Grad Celsius.

BMW hatte zahlreiche neu entwickelte Komponenten für verschiedene Bereiche der BMW S 1000 RR mit nach Alcaniz gebracht, die Melandri und das Team evaluierten. Sein neuer Teamkollege Davies nutzte die Zeit, um sich weiter mit seiner RR vertraut zu machen. Melandri und Davies komplettierten über die beiden Tage insgesamt 114 Runden oder 607 Testkilometer auf ihren RRs.

"Es war das erste Mal, dass wir für einige Stunden bei trockenen Bedingungen fahren konnten", berichtet Melandri. "Dabei haben wir neue Komponenten getestet. Wir haben jedoch noch eine Menge Arbeit vor uns, damit unser Motorrad mit den neuen 17-Zoll-Reifen richtig funktioniert. Wir hatten Schwierigkeiten, schnelle Rundenzeiten zu fahren. Deshalb hoffen wir, dass wir bei unserem nächsten Test in Jerez gutes Wetter haben. Denn wir brauchen drei Tage bei trockenen Bedingungen, um unsere Arbeit fortzusetzen und unser Gefühl auf dem Motorrad zu verbessern."

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Chaz Davies
BMW-Neuzugang Chaz Davies machte sich weiter mit der BMW S1000RR vertraut
© BMW AG

"Wegen des gestrigen Wetters war es erneut kein einfacher Test", bemerkt Davies. "Vor ein paar Tagen hatte die Vorhersage strahlenden Sonnenschein angekündigt, und ich war bester Dinge. Doch als wir an die Strecke kamen, war sie vollkommen nass. Trotzdem bin ich gestern im Regen 25 Runden gefahren und habe mein Gefühl im Nassen verbessert. Das war ein positiver Aspekt, auch wenn die Bedingungen nicht so waren wie erhofft. Heute Vormittag war es wieder nass, und wir mussten einen halben Tag warten, bis die Strecke abtrocknete."

"Ich habe mich wirklich gefreut, als ich mit dem Bike endlich bei vollkommen trockenen Bedingungen fahren konnte. Dabei haben sich meine guten ersten Eindrücke von der RR bestätigt. Es ist sehr gut gelaufen, und ich habe eine Menge gelernt. Wir haben den Fokus darauf gelegt, dass ich mich auf dem Motorrad wohlfühle. Wir haben viel mit der Elektronik gearbeitet und auch begonnen, an der Aufhängung zu feilen. Doch wir konnten nur drei oder vier Stunden bei vernünftigen Bedingungen fahren. Das reicht nicht aus, um alles über das Motorrad zu lernen. Von daher fehlt uns noch etwas Fahrpraxis, aber insgesamt bin ich im Moment sehr positiv gestimmt", so der ehemalige Aprilia-Pilot.

"Leider konnten wir am ersten Tag aufgrund der Bedingungen nicht viel machen, die Strecke war nass", bedauert Serafino Foti, der Sportliche Leiter von BMW. "Am Donnerstag war das Wetter etwas besser, und wir konnten einen halben Tag lang bei trockenen Bedingungen fahren. Das gesamte Team hat sehr hart gearbeitet. Marco hat die gesamte verfügbare Zeit dafür genutzt, neue Komponenten zu evaluieren. Er hat 68 Runden absolviert, aber da wir nur einen halben Tag Zeit hatten, alles zu testen, war es nicht möglich, unser gesamtes Programm durchzuarbeiten."

"Chaz hat sich darauf konzentriert, ein Gefühl für das Motorrad zu entwickeln und sich mit seiner neuen Crew vertraut zu machen. Er ist 46 Runden gefahren", schildert Foti. "Unser nächster Test findet vom 28. bis 30. November statt, und wir hoffen sehr, dass das Wetter dann gut ist. Es ist sehr wichtig für uns, so viel wie möglich zu fahren."

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