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Abraham: Besseres Gefühl als bei der Ducati

13. November 2012 - 21:22 Uhr

Der Testauftakt in Valencia verläuft für CRT-Pilot Karel Abraham trotz der widrigen Bedingungen positiv: "Gutes Gefühl, wenn ich vom Motorrad absteige"

Karel Abraham
Karel Abraham kommt mit der ART-CRT-Maschine bisher gut zurecht
© Cardion AB

(Motorsport-Total.com) - In der vergangenen Saison hatte Karel Abraham große Probleme mit seiner Ducati Desmosedici. Im zweiten Teil der Saison wurde der Tscheche von den schnellsten CRT-Piloten immer wieder herausgefordert und zog einige Male den Kürzeren. Abraham schimpfte über das Material von Ducati und erklärte, 2013 mit einer ART als CRT-Pilot an den Start zu gehen.

Der erste Testtag in Valencia fand unter schlechten Bedingungen statt. Dennoch ist Abraham zufrieden: "Wir hatten einen guten Tag. Leider hat es geregnet. Wir konnten die ersten beiden Runden im Trockenen fahren. Doch in den zwei Runden habe ich mir natürlich kein Urteil bilden können. Der erste Eindruck ist aber sehr wichtig. Ich kann mich an den ersten Eindruck vor einem Jahr erinnern. In diesem Jahr habe ich einen sehr guten Eindruck", freut sich der Cardion-Pilot. "Ich habe ein gutes Gefühl, wenn ich vom Motorrad absteige."

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"Wir konnten im Regen natürlich nicht groß am Setup arbeiten, haben aber dennoch ein paar Dinge herausgefunden. Im Trockenen wäre es aber sicher besser gewesen", bemerkt Abraham im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. Zwischenzeitlich wurde der Tscheche von einem Technikdefekt eingebremst. Das Cardion-Team vermutet, dass es sich um einen Fehler im Bereich der Benzinpumpe handelte.

"Wir konnten diesen Stint nicht beenden, der eigentlich der beste war. Es regnete nicht mehr und es stand kein Wasser mehr auf der Strecke. Alle anderen Fahrer sind zu diesem Zeitpunkt ihre besten Rundenzeiten gefahren. Ich konnte diese Gelegenheit nicht nutzen", bedauert Abraham. "Es war noch eine Stunde und 40 Minuten übrig. Ich konnte aber leider nur noch ein Mal herausfahren. Da war es aber schon ziemlich kalt und dunkel. Wir wollten nur verstehen, ob wir das Problem gelöst haben."

Karel Abraham
Die CRT-Piloten wurden für Abraham Ende der Saison zum Problem
© Bridgestone

Im Vergleich zur zickigen Desmosedici soll die ART laut Abraham ein besseres Handling haben. "Das Motorrad lässt sich ziemlich einfach fahren", urteilt er. "Ich muss das Motorrad erst im Trockenen fahren, um die Elektronik genau beurteilen zu können. Der Motor funktioniert in einem anderen Drehzahl-Fenster. Der Klang ist anders. Daran muss ich mich noch gewöhnen."

Besonders die Aspar-Piloten haben 2012 einige Male ihre Kollegen, die auf Prototypen unterwegs waren, ärgern können. Valentino Rossi war das wohl prominenteste Opfer. Abraham hofft, das gleiche Material wie Aleix Espargaro und Randy de Puniet zu erhalten. "Es sollte die gleiche Ausbaustufe sein wie bei den Aspar-Piloten", bemerkt er. Ungewiss ist noch, ob Cardion und Aspar ihre Daten vergleichen werden.

"Ich bin mir nicht sicher, wie das genau ablaufen wird. Das bespreche ich noch mit meinen Mechanikern. Ich wollte mich vor dem Ende der Saison noch nicht damit beschäftigen. Und das Ende der Saison war gestern. Ich habe noch genug Zeit, um mir darüber Gedanken zu machen. Ich hoffe, dass wir vor allem mit Aspar gut zusammenarbeiten. Wenn das der Fall sein wird, können wir schneller entwickeln", berichtet Abraham. "Das würde nicht nur uns helfen sondern allen Aprilias."

Für 2013 hat der CRT-Pilot große Hoffnungen, sich besser in Szene setzen zu können als 2012. "Wir konnten im Nassen zeigen, dass wir bei der Musik sind. Das zeigen die Zeiten nicht unbedingt", erklärt er. Nach dem zweiten Testtag in Valencia muss Abraham bis zum Sepang-Test warten. Beschlossene Sache ist der Testplan aber noch nicht: "Es sieht ganz danach aus, als ob wir beide Sepang-Tests bestreiten werden. Zuerst dachten wir, dass es besser ist, mit den CRT-Piloten in Jerez zu bleiben. Doch dann haben wir herausgefunden, dass Aspar vermutlich auch nach Malaysia gehen wird. Doch das steht noch nicht fest."

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