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Kawasaki: Sykes trauert WM-Titel nicht nach

08. Oktober 2012 - 16:45 Uhr

Vize-Weltmeister Tom Sykes blickt nach Magny-Cours auf eine tolle Saison zurück - Loris Baz kann beim Heimrennen nicht glänzen

Tom Sykes
Mit der Startnummer 1 für 2013 hat es für Tom Sykes nicht ganz geklappt
© Kawasaki

(Motorsport-Total.com) - Dass Tom Sykes den WM-Titel um einen halben Punkt verpasst, hätte vor der Saison sicher niemand vermutet. Der Brite konnte die Entscheidung um den Titel in der Fahrerwertung bis in den allerletzten Lauf in Magny-Cours hinauszögern. Trotz seines Sieges bei schwierigen Bedingungen musste der Kawasaki-Pilot dennoch Max Biaggi den Vorzug lassen, der mit Platz fünf die WM gerade so noch rettete.

"Wir standen auf der Pole-Position, haben einen neuen Streckenrekord aufgestellt, standen auf dem Podium, haben gewonnen und 30 Punkte auf Max Biaggi aufgeholt. Es ist nicht einfach, gegen einen Fahrer wie ihn zu kämpfen", bemerkt Sykes nach der knappen Niederlage. "Einerseits ist es eine riesige Enttäuschung, weil wir lediglich einen halben Punkt von dem Weltmeistertitel entfernt sind."

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"Andererseits muss man auch realistisch sein. Wir sind sehr zufrieden und haben unsere Erwartungen weit übertroffen. Wir waren sehr stark", hält der Brite fest. "Dieses Wochenende waren wir besonders stark, was sicher am Joan-Lascorz-Replika-Helm lag, den ich an diesem Wochenende trug. Ich erhielt von meiner Familie, meinen Freunden und den Kawasaki-Fans eine grandiose Unterstützung."

Tom Sykes
Tom Sykes wird auch in der Saison 2013 ein heißer Kandidat für den WM-Titel sein
© Kawasaki

"Ich hoffe, dass wir in der kommenden Saison vom Beginn weg konstant sein können." Zu Beginn der Saison 2012 konnte Sykes zwar immer wieder sein Tempo unter Beweis stellen, hatte in den Rennen aber oft mit nachlassenden Reifen zu kämpfen. Dieses Problem konnte Kawasaki gegen Ende der Saison nahezu beseitigen. Die ZX-10R ging mit den empfindlichen Pirelli-Pneus in den letzten Saisonrennen deutlich sanfter um.

Teamkollege Loris Baz konnte sich beim Saisonfinale in Frankreich nicht wie erhofft in Szene setzen. "Es war nicht das Wochenende, das ich mir bei meinem Heimrennen gewünscht hatte. Wir hatten Pech, als wir im Training Zeit auf der Strecke einbüßten", erklärt der Franzose, der gesundheitliche Probleme zu beklagen hatte. "Am Samstag wurde mir auch schlecht. Es war also nicht so einfach, zu fahren."

"Am Sonntag fühlte es sich etwas besser an. Ich war zuversichtlich, im Nassen ein gutes Ergebnis zu holen. Mir fehlte aber das Gefühl aus dem Warmup. Ich hatte sicher das Tempo, um Siebter oder Achter zu werden", schildert er. Am Ende wurde Baz Zehnter und holte immerhin sechs Punkte.

"Im zweiten Rennen bin ich auf eine nasse Stelle gekommen, als ich Max folgte. Ich hatte einen heftigen Highsider. Ich spürte im Rücken und im Brustkorb starke Schmerzen. Es war aber nichts gebrochen. Später kamen Kopfschmerzen dazu. Wir sind ins Krankenhaus gefahren, um es zu untersuchen. Es war aber alles okay", so Baz.

"Wir werden bald einen Test haben. Es wäre also nicht gut, verletzt zu sein. Auch wenn ich mich nicht 100-prozentig fit fühle, wird es okay sein. Das sollte unserer Vorbereitung für die kommende Saison helfen", bemerkt Baz, der auch 2013 neben Sykes im Kawasaki-Team fahren wird.

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