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"Bitterer Nachgeschmack" für Honda in Alcaniz

02. Juli 2012 - 12:41 Uhr

Für Jonathan Rea könnte der Meisterschaftszug in Aragon den Bahnsteig verlassen haben - Hiroshi Aoyama liefert ein Mal mehr nur Durchschnittskost

Jonathan Rea
Honda-Pilot Jonathan Rea ließ in Aragon wichtige WM-Zähler liegen
© Honda

(Motorsport-Total.com) - Durchwachsene Bilanz für Honda beim Superbike-Wochenende in Alcaniz: Ein fünfter Platz von Jonathan Rea in Rennen zwei war das höchste der Gefühle, nachdem der 25-jährige Nordire im ersten Lauf in einen Unfall mit Jakub Smrz verwickelt war und sich vom Feldende aus nur noch auf Rang 16 vorarbeiten konnte. Rea hatte im Gegensatz zu vielen Konkurrenten noch keinen einzigen Testkilometer auf der Strecke abgespult. Teamkollege Hiroshi Aoyama verbuchte in Spanien die Ränge 14 und 15.

Rea, der sechs Stationen vor Schluss auf Rang drei in der Meisterschaft liegt, zieht eine gemischte Bilanz. "Es war ein schwieriger Tag für uns und der Unfall in Rennen eins hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack", räumt er ein. "Wir haben zwischen den Läufen einige Dinge am Motorrad verändert, das Tempo war dann in Ordnung. Ich gehörte aber an diesem Tag nur der zweiten Garde des Fahrerfeldes an." Mit dem neuen Setup behandelte die Honda den Reifen schonender, zum Ende war das Motorrad schneller.

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Auch Aoyama wollte und konnte nicht jubeln: "Ich bin so motiviert in dieses Wochenende gegangen, weil es wie ein Heimrennen für mich war. Ich wohne schließlich in Barcelona", meint der Japaner, der in den letzten fünf Minuten des Qualifyings die Superpole verpasste - ein Mal mehr in dieser Saison. "Wir haben im Rennen ja versucht, zu kämpfen, aber einfach keine Lösung für ein gutes Gefühl mit dem Motorrad gefunden." Aoyama ist sich sicher, dass bald Besserung eintritt: "Wir arbeiten jedes Mal so hart", schnauft er.

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