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Cudlin setzt Arbeit mit der Bimota fort

06. Juli 2012 - 08:44 Uhr

Assen war für Damian Cudlin ein Testwochenende mit der Bimota - Auf dem Sachsenring will der Australier die nächsten Fortschritte machen

Damian Cudlin
Für den Australier Damian Cudlin ist der Sachsenring quasi ein Heimrennen
© Honda

(Motorsport-Total.com) - Nach dem überraschenden Comeback in den Niederlanden bestreitet Damian Cudlin auf dem Sachsenring sein zweites Moto2-Wochenende in diesem Jahr. Der Australier übernahm spontan den Platz von Angel Rodrigues und widmet sich der Entwicklung der Bimota. Assen war das erste Kennenlernen mit diesem Motorrad. Im Qualifying wurde Cudlin 30. und im Rennen schied er vorzeitig aus. Unter den Voraussetzungen war es aber nur ein Test. Die begonnene Arbeit wird nun an diesem Wochenende fortgesetzt.

"Das Resultat war enttäuschend. Beim Start gab es zunächst ein Problem mit der Kupplung. Von da an bin ich prinzipiell ohne Kupplung gefahren. Das Rennen kann man deshalb in die Tonne werfen, aber bis zu diesem Zeitpunkt haben wir kontinuierlich Fortschritte gemacht", blickt Cudlin im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' auf Assen zurück. "Jedes Mal, wenn ich aus der Box gefahren bin, wurde ich schneller und schneller. Das einzige Problem war, dass man an einem Rennwochenende nur wenig Zeit hat."

"Es ging nicht nur um den Anpassungsprozess, sondern auch um die Dinge, die ich probieren wollte, um zu wissen welche Richtung für mich mit diesem Bike gut ist. Die Zeit war so kurz, weshalb es für mich schwierig war. Unter dem Strich war Assen ein Testwochenende, damit wir hier besser vorbereitet sind. Wir sind hier sicher besser vorbereitet als in Assen. Ich erwarte, dass ich hier schneller bin."

Den Sachsenring kennt Cudlin aus seiner IDM-Zeit gut. Außerdem wohnt er nicht weit von der Strecke entfernt. Für den "Aussie" ist es quasi ein Heimrennen. "Ich hoffe, dass wir hier etwas finden, mit dem ich mich auf dem Motorrad wohl fühle. Wenn wir das schaffen, dann werden wir sicher ein besseres Resultat sehen. Ich kenne die Strecke und hatte hier in der Vergangenheit schon gute Resultate. Dieses Element können wir also herausnehmen. Wir können uns also auf andere Bereiche konzentrieren."

Die Vereinbarung mit dem Desguaces La-Torre-SAG-Team läuft nach dem Sachsenring aus. Wird Cudlin auch am kommenden Wochenende in Mugello auf dem Motorrad sitzen? "Es ist noch nichts entschieden. Jetzt bin ich hier auf dem Sachsenring und werde mein Bestes geben. Nach diesem Wochenende werden wir weitersehen. Der Prozess läuft Schritt für Schritt. Ich kann aber sagen, dass die Bimota neu für mich ist."

"Ich bin schon viele Motorräder gefahren, wie die Kalex, die Suter und die Moriwaki. Das Team ist sehr gut. Sie sind hier, um ein Rennen zu fahren und wollen das Beste herausholen. Das ist sehr wichtig. Wenn wir das Paket verbessern, dann können wir konkurrenzfähig sein." Vom Motorrad zeigt sich Cudlin beeindruckt.

"Das Motorrad ist ganz anders. Es hat gute Punkte, aber auch Schwächen, so wie auch alle anderen Bikes. Wenn sie zerlegt ist, dann erinnert sie an die Ducati. Das habe ich gesehen als ich an die Box gekommen bin. Es ist sehr faszinierend zu sehen, wie sie zum Leben erwacht. Man sieht hier keinen Rahmen."

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