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Bautista akzeptiert Strafe widerwillig

03. Juli 2012 - 16:35 Uhr

Der Gresini-Pilot findet die Strafversetzung am Sachsenring für überzogen, während Wilco Zeelenberg froh ist, dass die Aktion von Assen nicht unbestraft bleibt

Alvaro Bautista
Alvaro Bautista wird am Sachsenring als Letzter starten müssen
© Gresini

(Motorsport-Total.com) - Mit seinem Manöver in Assen hat sich Alvaro Bautista zumindest bei Yamaha keine Freunde gemacht. In der ersten Kurve verschätzte sich der Spanier und konnte sein Motorrad nicht mehr abbremsen. Die Folge war, dass sein Vorderrad die Haftung verlor und er Jorge Lorenzo mit aus dem Rennen riss. "Es war das erste Mal, dass mir so etwas passiert ist", betont Bautista. "Es tat mir leid, dass ein anderer Fahrer involviert wurde, das Rennen nicht beenden konnte und wichtige Punkte in der Meisterschaft verlor."

"Zum Glück trug niemand Verletzungen davon. Ich bin mir sicher: Es wird nie wieder vorkommen", erklärt der Gresini-Pilot, der am Sachsenring seine Strafe antreten muss: "Am Sachsenring starten wir von ganz hinten. Ich habe immer wieder gesagt, dass ich diese Bestrafung für einen Rennunfall für übertrieben halte. Dennoch akzeptiere ich sie, wenn auch widerwillig."

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"Unser Ziel muss es sein, so weiter zu arbeiten, wie wir es bis jetzt getan haben und so viele Punkte mitzunehmen, wie nur möglich. Der Sachsenring ist eine kurze und schwierige Strecke, die keine langen Geraden hat. Es gibt viele Linkskurzen, was im Rennen sehr anstrengend wird", analysiert er. "Die Atmosphäre ist fantastisch, weil es durch die vielen Fans auf den Tribünen wie ein Motorrad-Festival ist."

Alvaro Bautista
Der Gresini-Pilot hat sich bei Lorenzo für den Vorfall in Assen entschuldigt
© Gresini

"Das Training am Sachsenring wird für Alvaro entspannter", bemerkt Teamchef Fausto Gresini. "Wir haben die Strafe akzeptiert und werden am Ende der Startaufstellung starten. Dennoch versuchen wir, das bestmögliche Ergebnis zu erreichen, bevor es zum Heimrennen nach Mugello geht." Bei Yamaha kann man das Unverständnis für die Strafe nicht teilen. Nach dem Rennen in Assen stellte Lorenzo klar, dass ihm die Strafversetzung nicht reicht. In seiner Zweitaktzeit wurde er für ein Rennen gesperrt und ist der Meinung, dass solch ein Strafmaß durchaus auch bei der Aktion von Assen gerechtfertig wäre.

Yamaha-Teammanager Wilco Zeelenberg stellt klar, dass der Unfall auch einen schlimmeren Ausgang hätte haben können: "Ich denke, dass eine Strafe gerechtfertigt ist. Jorge hätte sich verletzen können. Er war sehr verärgert und hat Alvaro gesagt, dass er für eine Strafe ist", wird Zeelenberg von 'MotorCycleNews' zitiert. "Wir sind sehr enttäuscht. Es ist klar, dass Alvaro einen großen Fehler gemacht hat."

"Alvaro meinte, dass es lediglich ein kleiner Fehler war. Das war vielleicht auch so, doch er hatte eine große Wirkung. Von Platz acht kann man eventuell ein paar Leute außen überholen, aber doch nicht innen", schildert der Yamaha-Teammanager. "Es innen zu versuchen, bedeutet, dass man sehr viel Risiko eingeht. Es ist nicht gerade clever, einen anderen Fahrer zu überholen, der bereits in der Mitte fährt - vor allem, wenn dieser die Tür zu machen wird. Wenn die ersten drei Fahrer enger zusammen gewesen wären, hätten sie alle aus dem Rennen gerissen werden können."

"Alvaro und Jorge haben sich unterhalten. Er hat sich entschuldigt und zugegeben, dass er einen großen Fehler gemacht hat. Er meinte, dass er sich wünscht, alleine gestürzt zu sein. Es ist wichtig, dass solche Aktionen nicht unbestraft bleiben", betont Zeelenberg. "Jorge ist unverletzt, doch wir haben in den ersten sechs Rennen viel Druck gemacht, um diesen 25-Punkte-Vorsprung herauszufahren. Nun sind wir wieder am Ausgangspunkt. Zudem fehlt uns ein Motor, weil das Gas fest klemmte."

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