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Schrötter: "Ein Witz, was hier abläuft"

18. Juni 2012 - 08:17 Uhr

Wegen technischer Probleme kam Marcel Schrötter in Silverstone kaum zum Fahren - Der Frust über das schlechte Material ist groß

Marcel Schrötter
Mahindra-Pilot Marcel Schrötter kann mit dem schlechten Material nichts ausrichten
© Mahindra

(Motorsport-Total.com) - Marcel Schrötter hat auf dem traditionsreichen Silverstone Circuit ein rabenschwarzes Wochenende erlebt. Nach vielen technischen Schwierigkeiten an den Trainingstagen beendete der Mahindra-Pilot das sonntägige Rennen beim British Grand Prix mit einer Runde Rückstand auf Rang 26. Für den leidgeprüften Schrötter begann der Renntag in Mittelengland schon im Warmup am Vormittag mit einem bereits mehrmals aufgetretenen Problem, dass sich auch kurz vor dem Start wiederholte.

Bei der Anfahrt nach der Aufwärmrunde zu seinem Startplatz ging im Leerlauf plötzlich der Motor aus. Der 19-Jährige musste danach das Rennen aus der Boxenstraße in Angriff nehmen, nachdem erst nach mehreren Versuchen der Motor seiner Mahindra MGP-30 endlich gestartet werden konnte. Mit über einer Minute Verspätung ging er auf die Rennstrecke und spulte bis kurz vor Rennende die Distanz einsam und alleine ab, bevor er von den Spitzenfahrern überrundet wurde. "Im Prinzip ist es ein Witz, was hier abläuft. Es kann nicht sein, dass wir nur im ersten Freien Training am Freitag einigermaßen zum Fahren gekommen sind."

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"Gebracht hat diese Übung aber auch nichts, weil es während dieser Session nass war. Außerdem ist es für mich unverständlich, dass wir die Probleme wegen dem ständig auslaufenden Motoröl nicht in den Griff bekommen", ärgert sich der Deutsche. "Schon beim ersten Rausfahren aus der Box in FP1 tropfte wieder Öl auf meinen Stiefel. Am Samstag setzte sich die Miesere wegen mehrerer Kupplungsdefekte fort."

"Man darf sich nicht wundern, wenn man an zwei Trainingstagen bis zu 40, 50 Runden gegenüber der Konkurrenz verliert, dass man nicht in den Rhythmus kommt und auf Anhieb keine konkurrenzfähigen Rundenzeiten auf die Reihe bringt. Auf der anderen Seite erwartet man Top-15-Rundenzeiten und Platzierungen in den Punkterängen, wo wir aber im Normalfall noch weit davon entfernt sind."

"Am Start zum Rennen ist dann auch noch der Motor ausgegangen. Das ist schon öfters am Ende eines Trainings vorgekommen, dass der Motor im Leerlauf in der Rollphase abstirbt. Dieses Problem ist auch im Warmup am Vormittag aufgetreten, aber auch nachdem ich ausdrücklich daraufhin hingewiesen habe, ist bis zum Rennstart nichts unternommen worden. Jedenfalls bin ich wegen meinem schlechten Qualifying-Ergebnis relativ unmotiviert zu meinem Startplatz gefahren und dann ist auch noch der Motor ausgegangen."

"Eigentlich wollte ich aus der Boxenstraße gar nicht mehr ins Rennen gehen, aber im Nachhinein betrachtet war es das Rennen der einzige Lichtblick an diesem Wochenende". Meint Schrötter. "Es war zwar ein einsames Rennen für mich, bis zu dem Zeitpunkt, wo ich von den Spitzengruppen überrundet wurde, und ich bin die Distanz durchgefahren. Das hat wenigsten etwas gebracht, um wieder einigermaßen in einen Rhythmus zu kommen."

"Jedenfalls habe ich nach der Überrundung versucht an den Top-Piloten dranzubleiben, was auch recht gut gelungen ist. Die Jungs waren nicht viel schneller unterwegs als ich, weil nachdem ich Oliveira noch vorbei gelassen habe, bin ich am Ende des ersten Sektors wieder zu ihm aufgelaufen. Lediglich in der Beschleunigung auf die lange Gerade konnte ich folgen."

"Eigentlich bin ich über die Umstände schon ziemlich sauer, aber ich werde mich trotzdem durchbeißen. Es tut mir auch Leid für meinen Teamkollegen Danny, der sich so viel für sein Heimrennen vorgenommen hat und hochmotiviert war. In den Trainings ist es auch für ihn gut gelaufen, wo er respektable Ergebnisse erzielt hat. Aber im Rennen ist er wieder wegen einem ärgerlichen Motordefekt ausgeschieden."

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