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Krummenacher sucht noch nach Verbesserungen

28. Juni 2012 - 20:44 Uhr

Der erste Trainingstag in Assen endet für Randy Krummenacher auf Position 22 - Optimierter Trainingsrhythmus soll mehr Runden ermöglichen

Randy Krummenacher
Randy Krummenacher war mit Platz 22 nicht ganz zufrieden
© Grand Prix Team Switzerland

(Motorsport-Total.com) - Für das Grand Prix Team Switzerland endete der Donnerstag auf dem TT Circuit Assen mit der 22.-schnellsten Rundenzeit. Mit einem geänderten Modus für den ersten Trainingstag versuchte man, dass der Kalex-Pilot Randy Krummenacher an einem Rennwochenende von Beginn an in einen besseren und konstanteren Rhythmus kommt.

Bei perfekten Witterungsbedingungen starteten das Grand Prix Team Switzerland und Randy Krummenacher mit einer geänderten Strategie für die ersten Trainings in den siebten WM-Lauf bei der TT Assen. Mit längeren Runs, die insgesamt zu einer höheren Rundenanzahl während der 40-minütigen Session führen, soll der 22-Jährige aus dem Zürcher Oberland seinen Trainingsrhythmus umstellen, was auch gut gelang.

Abgesehen davon fühlte sich Krummenacher jedoch noch nicht wie gewohnt wohl auf der Kalex Moto2 und außerdem muss er sich noch in einigen Streckenabschnitten fahrerisch verbessern. Nichtsdestotrotz bleibt man für das verbleibende Rennwochenende im Norden Hollands zuversichtlich, weil Krummenacher unglaublich gerne auf dem schnell und flüssig zu fahrenden TT Circuit fährt.

"Wir haben am ersten Tag unseren Modus für die Trainings umgestellt, was bestimmt eine richtige Maßnahme war. Wir fahren jetzt längere Runs und insgesamt sind wir für mehr Runden auf der Strecke. Obwohl es für mich mehr Arbeit bedeutet, aber diese Strategie ist gewiss sehr hilfreich für mich. Nichtsdestotrotz, das Resultat nach dem ersten Trainingstag passt noch nicht. Im Moment komme ich in Sektor drei noch nicht zurecht", beklagt er.

"Irgendwie ist in diesem Abschnitt der Hund drinnen, weil ich ständig versucht habe, dort schneller zu fahren, was mir aber nicht gelingen wollte. Ich muss mir das jetzt anhand von Videoaufzeichnungen anschauen, was ich falsch mache. Mir fehlt aber auch im Generellen das Gefühl für das Motorrad. Obwohl ich bis zum freitägigen Qualifying viel Arbeit vor mir habe. Trotzdem bleibe ich zuversichtlich, weil ich auf dem TT Circuit sehr gerne fahre", so der Schweizer.

"Der Donnerstag verlief nicht einfach für uns, wir sind noch etwas von dem Speed, den wir normalerweise fahren können", bedauert Teammanager Jarno Janssen. "Wir wissen aber, wo wir uns verbessern müssen, nämlich in Sektor eins und drei. Am meisten Zeit verlieren wir in Kurve drei, aber wir haben schon Ideen, wie wir dort vorwärts kommen werden."

"Auch Randy weiß woran es liegt. Bis auf ein, zwei Fahrer, die am ersten Tag sehr schnell waren, ist die Konkurrenz in der Moto2-Kategorie sehr ausgeglichen. Meiner Meinung nach sollte es uns gelingen, dass wir am Freitag die paar Zehntelsekunden finden werden, damit wir uns zumindest für die fünfte Startreihe qualifizieren. Mit einem Startplatz in den Top-15 haben wir bestimmt eine gute Ausgangsposition geschaffen, um am Samstag im Rennen um WM-Punkte zu kämpfen."

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