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Isle Of Man: McGuinness holt sich 18. TT-Sieg

04. Juni 2012 - 16:13 Uhr

Im ersten TT-Rennen 2012 stehen mit John McGuinness, Cameron Donald und Bruce Anstey drei Hondas auf dem Podest - Rico Penzkofer im Pech

John McGuinness
John McGuinness war im ersten Superbike-Rennen nicht zu schlagen
© iomtt.com

(Motorsport-Total.com) - TT-Legende John McGuinness (Honda) hat sich im ersten Superbike-Rennen der diesjährigen Tourist Trophy seinen 18. Sieg auf der Isle Of Man geholt. Der Brite verwies seine Markenkollegen Cameron Donald und Bruce Anstey auf die Plätze und führte somit das Honda-Trio an. Mit Startnummer 1 ins Rennen gegangen, packte McGuinness wie gewohnt direkt den Hammer aus und führte zur Halbzeit nach drei Runden mit sechs Sekunden.

Durch zwei perfekte Boxenstopps hatten die Gegner keine Chance, dem routinierten Isle-Of-Man-Spezialisten die Führungsposition streitig zu machen. Der Vorsprung wuchs zwischenzeitlich auf über 18 Sekunden an. Dadurch konnte es der 40-Jährige ruhig angehen lassen und gewann am Ende mit 14 Sekunden Vorsprung und sicherte sich den 18. Sieg.

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"Das ist etwas Besonderes", freut sich McGuinness direkt nach seinem Sieg. Gegenüber 'MotorCycleNews' erklärt der TT-Legends-Pilot: "Es lag recht viel Laub auf der Strecke. Dadurch habe ich auf der ersten Runde etwas gezögert und musste erst meinen Rhythmus finden. Danach waren die Bedingungen gut und ich habe mich überall gut gefühlt. Als ich die Führung übernommen hatte, habe ich mich auf meine Tafeln konzentriert."

"Cameron war sehr stark. Nach zwei tollen Boxenstopps hatte ich in den Runden drei und fünf einen tollen Lauf. Ich habe alle Scheitel genau getroffen und mich voll konzentriert. Es waren sehr viele Zuschauer an der Strecke und ich wurde etwas emotional, als ich auf der letzten Runde bei Creg ny Baa vorbeifuhr. Es hat mich daran erinnert, wie ich Joey (Dunlop; Anm. d. Red.) vor vielen Jahren zujubelte."

John McGuinness
John McGuinness siegte, Guy Martin wurde Vierter, Ian Hutchinson Achter
© Stephen Davison/Pacemaker

"Es war schade, dass ich John am Ende nicht mehr attackieren konnte", bedauert Donald nach Platz zwei. "Am Anfang war es sehr eng, doch als er einen Puffer hatte, bin ich clever und sicher gefahren. Ich bin froh, wie das Motorrad lief. Ich habe viel gelernt und bin dieses Jahr viel gefahren, was sich ausgezahlt hat. Die Mannschaft hat in der Box gut gearbeitet. Nach einer sehr schönen Trainingswoche ein Podium geholt zu haben, ist toll."

Auf Platz vier kam etwas enttäuschend Guy Martin (Suzuki). Der Closer-to-the-Edge-Filmstar lag nach der ersten Runde noch in Schlagdistanz zu McGuinness und Donald, musste die beiden Honda-Piloten aber später ziehen lassen. "In den ersten zwei Runden hatten wir keine Probleme, doch nach dem Boxenstopp gab es einige kleine Sachen, die uns zurückgeworfen haben", bedauert der Tyco-Suzuki-Pilot.

Beim zweiten Boxenstopp klemmte das Rad fest und das Team musste Martin mit dem alten Reifen wieder rausschicken, der schon Runde drei und vier hinter sich hatte. "Als es das Problem mit dem Hinterrad gab, waren wir raus aus dem Rennen um den Sieg. Ich habe das Rennen nur noch beendet."

Hinter Martin kam Gary Johnson ins Ziel. Sechster wurde William Dunlop, der damit schnellster Dunlop war. Michael Dunlop kam mit seiner Superstock-Kawasaki nicht über Platz zehn hinaus. Ian Hutchinson konnte das Rennen trotz Schmerzen und mangelnder Kraft auf Position acht beenden und war damit bester Yamaha-Pilot.

Unglücklich lief das Superbike-Rennen für Rico Penzkofer. Der BMW-Pilot hatte ein Top-20-Resultat vor Augen, fiel durch eine Strafe aber bis auf Position 34 zurück. Der Deutsche wurde auf der Strecke vom deutlich eher gestarteten Sieger McGuinness eingeholt und fälschlicherweise nach Runde fünf abgewunken. Penzkofer hielt sich an die Signale der Streckenposten, wofür er am Ende bestraft wurde.

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