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Hat Yamaha im Rennen den besten Motor?

19. Juni 2012 - 15:23 Uhr

Die Honda hat mehr Spitzenleistung, fordert die Reifen aber deutlich härter - Ist der weiche Reihenvierzylinder-Motor der Yamaha M1 die bessere Lösung fürs Rennen?

Jorge Lorenzo
Jorge Lorenzo profitiert von der gleich-mäßigen Leistungsabgabe der Yamaha
© Yamaha

(Motorsport-Total.com) - Seit Jahren hat Yamaha Probleme, Konkurrent Honda auf den Geraden Paroli zu bieten. Umgekehrt freuen sich die Yamaha-Fahrer über eine deutlich bessere Fahrbarkeit ihrer M1. Gerade im Rennen ist die sanfte Leistungsabgabe des Reihenvierzylinder-Motors ein Vorteil, der durch Jorge Lorenzo bei den vergangenen drei Rennen in Siege umgewandelt werden konnte, während Casey Stoner vor allem am Rennende immer wieder mit abgenutzten Reifen die Segel streichen musste.

"Die Höchstgeschwindigkeit ist nicht allzu wichtig", erkennt auch Yamaha-Teammanager Wilco Zeelenberg. "Man fährt lediglich 100 Meter mit der Höchstgeschwindigkeit. Wir verlieren auch nur zwei oder drei km/h. Das ist nicht so schlimm. Wir müssen aber mit den Hondas mithalten können. Das ist unser Hauptziel."

Yamaha derzeit schwer zu schlagen

Für eine bessere Beschleunigung am Kurvenausgang hat Yamaha einen neuen Motor entwickelt, der bei den Tests aber noch nicht vollkommen überzeugen konnte. "Der Motor will beschleunigen, doch das sorgt gegen Ende des Rennens für ein Problem, wenn der Reifen nachlässt. Dann hat man mehr Schwierigkeiten, das Durchdrehen des Hinterreifens zu verhindern. Das haben wir auch bei unserer neuen Ausbaustufe mitbekommen", berichtet Zeelenberg.

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Jorge Lorenzo
Wilco Zeelenberg durfte zuletzt drei Siege von Jorge Lorenzo feiern
© Yamaha

"Der Motor ist schneller und beschleunigt gut, man muss aber aufpassen, ab der Mitte des Rennens nicht zu viel Zeit zu verlieren, weil der Reifen durchdreht. Das ist wichtig", stellt der Yamaha-Teammanager fest. "Im Qualifying benötigt man viel Grip und einen guten Motor, doch um die Renndistanz zu meistern, benötigt man ein ausgewogenes Paket, das der Fahrer auch in den 45 Minuten umsetzen kann."

Die kleine Qualifying-Schwäche macht Zeelenberg momentan keine Kopfschmerzen: "Wenn wir im Qualifying ein paar Zehntelsekunden verlieren, dann stehen wir nicht gleich in der dritten, vierten oder fünften Startreihe. Es ist also kein allzu großes Problem." Bei den Rennen in Frankreich und Großbritannien gewann Lorenzo aus Startreihe zwei.

Zeelenberg lobt die Genügsamkeit der M1

Die reduzierte Benzinmenge in diesem Jahr wurde vor dem Saisonstart als Problem angesehen. In diesem Jahr haben die Motorräder nur 21 Liter für die gesamte Renndistanz zur Verfügung. Laut Zeelenberg ist das aber nicht so schlimm, wie befürchtet: "Der Benzinverbrauch war bisher kein so großes Problem, wie wir erwarteten. Yamaha hat beim Motor große Fortschritte erzielt. Hinsichtlich des Verbrauchs ist es einer der besten Motoren, den wir je hatten."

Jorge Lorenzo
Der Benzinverbrauch ist kein so großes Problem wie erwartet
© Yamaha

Viel bemerkenswerter ist laut dem Niederländer, dass sich die neuen 1.000er bisher schwer taten, die Zeiten der 800er zu erreichen. "Wenn man sich die ersten fünf Rennen ansieht, dann erkennt man, dass wir die 800er hätten besser analysieren sollen. Wir konnten nur an zwei Wochenenden deren Rundenzeiten schlagen", stellt er fest und scherzt: "Clevere Zeitgenossen hätten also auf eine 800er setzen und damit Rennen gewinnen können."

Einen entscheidenden Anteil an den Rundenzeiten haben aber auch die neuen Bridgestone-Reifen, die weniger aggressiv sind als ihre Vorgänger. Und auch das Wetter war im bisherigen Saisonverlauf nicht immer optimal. "Wir hatten aber auch viel Regen, das sollten wir nicht vergessen. Die Zeit auf der Strecke war bisher recht dürftig", bedauert Zeelenberg.

Zu einem Drehzahllimit von 15.000 Umdrehungen pro Minute kann Zeelenberg noch keine Prognosen abgeben. Die Dorna liebäugelt mit einer Limitierung der Drehzahl, um die Prototypen näher an die CRT-Bikes zu bringen. Zudem erhofft man sich eine Reduzierung der Kosten. "Es ist schwierig, das zu beurteilen. Man würde sie anders fahren und die Getriebe anders abstimmen", analysiert der Yamaha-Teammanager. "Man müsste das im Computer simulieren und dann würde man sehen, wie sich ein Drehzahllimit auf die Rundenzeiten auswirken würde."

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