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Findet Crescent-Suzuki in Aragon den Anschluss?

28. Juni 2012 - 17:39 Uhr

Der bisherige Saisonverlauf des Crescent-Suzuki-Teams ist enttäuschend - Können Leon Camier und John Hopkins in Aragon vom Test profitieren?

Leon Camier
Leon Camier möchte in Aragon das Tempo der Spitze mitgehen
© Suzuki

(Motorsport-Total.com) - Das Crescent-Suzuki-Team liegt nach den ersten sieben Rennwochenenden der Superbike-WM-Saison 2012 abgeschlagen auf dem letzten Platz. Bei einem zusätzlichen Test in Aragon haben sowohl Leon Camier als auch John Hopkins Fortschritte gemacht und erhoffen sich beim achten Rennwochenende der Saison einen Schritt nach vorne.

"Wir haben Aragon vergangene Woche mit vielen Informationen und Daten verlassen und werden das Wochenende damit verbringen, einige Dinge zu testen, die wir uns überlegt haben", berichtet Camier. "Ich denke nicht, dass wir weit von unseren Zielen entfernt sind, doch der Wettbewerb ist momentan sehr eng. Der kleinste Unterschied kann entscheidend sein."

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"Zuerst einmal müssen wir uns gut qualifizieren. Wenn wir das schaffen, können wir meiner Meinung nach der Spitze folgen. Aragon ist eine schwierige Strecke, die aber Spaß macht, solange man ein gutes Setup hat. Unser Basissetup war bisher ganz gut. Wir beginnen damit und sind in der Superpole hoffentlich konkurrenzfähiger, um einen guten Startplatz zu erreichen", schildert Camier.

John Hopkins
John Hopkins konnte im bisherigen Saisonverlauf erst zehn Punkte einfahren
© Suzuki

"Nach dem Test in Aragon vergangene Woche bin ich in Spanien geblieben und habe die Zeit in der Nähe von Barcelona verbracht", erklärt Teamkollege Hopkins. "Es war toll, gutes Wetter zu haben, etwas zu entspannen und zu trainieren. Ich bin jeden Tag geschwommen und denke, dass es eine der besten Trainingsübungen für mich ist."

"Beim Aragon-Test haben wir ein deutlich besseres Setup für meine Suzuki gefunden. Am wichtigsten war, dass wir große Schritte dabei gemacht haben, mein Vertrauen zurückzuerlangen. Ich habe es sehr genossen, in Aragon zu fahren. Ich freue mich, wieder dorthin zu kommen", berichtet der langjährige Suzuki-Pilot. "Ich habe mir vorgenommen, nach der schwachen ersten Saisonhälfte eine starke zweite hinzulegen."

"Es war schade, dass wir durch schlechtes Wetter einen Testtag verloren hatten, doch ich bin mit der harten Arbeit von Leon, John und dem Team zufrieden", bemerkt Teammanager Jack Valentine. "Es war gut, John dabei zu beobachten, wie er immer mehr Vertrauen zurückgewinnen konnte. Ich denke, dass er an diesem Wochenende wieder der alte John wird. Unser Ziel an diesem Wochenende besteht darin, dass wir uns dort qualifizieren, wo wir hingehören, in den ersten beiden Reihen der Startaufstellung. Sollte das gelingen, bin ich mir sicher, dass sie mit den Spitzenpiloten mithalten können."

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