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Erstes Training: Spies verhindert Ducati-Doppelführung

04. Mai 2012 - 12:13 Uhr

Ben Spies fährt im ersten Freien Training auf feuchter Strecke die Bestzeit in Estoril und verdrängt die Ducati-Stars Hayden und Rossi auf die Plätze zwei und drei

Ben Spies trainierte bei feuchten Bedingungen fleißig und fuhr Bestzeit
© Yamaha

(Motorsport-Total.com) - Nach starken Regenfällen in der Nacht war die Estoril-Rennstrecke am Freitagvormittag noch leicht feucht. Bis zum ersten Freien Training der MotoGP war der Asphalt weitestgehend getrocknet, doch es gab noch vereinzelt feuchte Strecken. Über weite Strecken der 45 Minuten herrschte wenig Fahrbetrieb. Erst in den letzten zehn Minuten gingen mehrere Fahrer auf die Strecke. Alle hatten weiche Slicks vorne und hinten aufgezogen. Die Bestzeit ging an Yamaha-Werksfahrer Ben Spies in 1:40,813 Minuten.

Erst im letzten Moment schob sich der Texaner an die Spitze und verhinderte eine Ducati-Doppelführung. Nicky Hayden hielt in den Schlussminuten die Spitzenposition, musste sich aber schließlich um 0,273 Sekunden geschlagen geben. Auf Platz drei folgte sein Teamkollege Valentino Rossi. Der neunfache Weltmeister experimentierte weiter mit der Abstimmung, die Hayden für die GP12 entwickelt hat. Rossi fehlten 0,689 Sekunden auf Spies.

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Weltmeister Casey Stoner (Honda) ging erst zehn Minuten vor Ablauf der Zeit auf die Strecke und drehte noch sechs Runden. Seine schnellste davon brachte den Australier auf Platz sechs (+1,130 Sekunden). Der fleißigste Fahrer im ersten Training war Spies mit 17 Umläufen. Dessen Yamaha-Teamkollege Jorge Lorenzo blieb komplett an der Box und fuhr auch keine Besichtigungsrunde. Auch Hector Barbera (Pramac-Ducati) fuhr keine einzige Runde.

Der Spanier Alvaro Bautista (Gresini-Honda) klassierte sich an der fünften Stelle, gefolgt vom Tech-3-Duo Cal Crutchlow und Andrea Dovizioso. Speziell "Dovi" trainierte viel und kam auf insgesamt 14 Runden. Dani Pedrosa (Honda), Yonny Hernandez (Avintia) und Karel Abraham (Cardion-Ducati) komplettierten die Top 10. Somit war Hernandez der beste Claiming-Rule-Fahrer.

Hinter dem Tschechen folgten die weiteren CRT-Fahrer. Dazwischen war lediglich der Honda-Prototyp des LCR-Teams zu finden. Stefan Bradl blieb lange an der Box und drehte lediglich eine Besichtigungsrunde. Am Ende griff auch der Deutsche ins Geschehen ein und brachte es auf fünf Umläufe. Damit klassierte er sich hinter Randy de Puniet (Aspar ART) und Michele Pirro (Gresini-FTR-Honda) an der 13. Position.

Die weiteren Plätze belegten Colin Edwards (Suter-BMW), Danilo Petrucci (Ioda), Aleix Espargaro (Aspar ART), Mattia Pasini (Speed-Master ART) und Ivan Silva (Avintia). Schlusslicht der Fahrer mit einer Rundenzeit war James Ellison (PBM ART). Sein Rückstand auf Spies betrug elf Sekunden. Aufgrund der Streckenverhältnisse und der geringen Rundenanzahl der meisten Fahrer waren die Zeiten nicht repräsentativ.

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