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Neukirchner: Keine Punkte in Estoril

06. Mai 2012 - 15:32 Uhr

Der Kiefer-Pilot beendet das Moto2-Rennen in Estoril als 20. - Gefühl fürs Motorrad fehlt, zudem schmerzt die angeschlagene linke Hand

Max Neukirchner
Max Neukirchner kam das gesamte Wochenende nicht besonders gut zurecht
© RACE-PRESS.com

(Motorsport-Total.com) - Der Grand Prix von Portugal war für Max Neukirchner und das Kiefer-Team lediglich ein Übungsrennen. Mit Platz 20 ging der Deutsche leer aus. Nachdem er im Training Probleme mit dem Fahrwerk hatte, konnte er im Warmup ein paar Verbesserungen ausprobieren und fuhr im Rennen seine schnellsten Rundenzeiten des ganzen Wochenendes.

Im Warmup nahm man noch Änderungen am Lenkkopfwinkel vor, was sich gleich als sehr positiv herausstellte. Ein kleines Handicap mit seiner linken Hand, welche während des Rennens etwas schmerzte und auch behinderte, kostete zum Ende hin etwas Kraft. Alles in Allem sind Neukirchner und das Team aber zufrieden.

"Es war definitiv kein gutes Wochenende für uns", bilanziert der Sachse. "Ich hatte große Probleme mit der Strecke und bin so gut wie nicht damit klargekommen. Dann haben wir uns ständig mit der Abstimmung im Kreis gedreht, denn ich hatte absolut kein Gefühl für das Motorrad. Man schiebt das zwar etwas zur Seite, aber auch mit meiner linken Hand, die ich mir in Katar angeschlagen habe, bin ich auf der Bremse noch nicht so fit wie sonst."

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"Für das Warmup haben wir noch etwas mit dem Steuerkopfwinkel ausprobiert und waren sehr zufrieden. Ich kann jetzt ganz gut in die Kurve hineinbremsen, nur den Sidegrip, den vermisse ich noch. Wenn wir den noch finden, dann kann ich früher ans Gas und auch am Kurvenausgang die Beschleunigung richtig mitnehmen. Positiv ist, dass wir gut durchgekommen sind. Wir haben viel dazugelernt und ich hoffe wir können das in Le Mans umsetzen", so Neukrichner.

"Letztendlich sind wir mit dem 20. Platz zufrieden", so Teamchef Stefan Kiefer, der vor einem Jahr noch Siege feiern konnte. "Es sind nur sehr wenig Fahrer ausgefallen und es ist daher wirklich auch das, was Max herausgefahren hat. Mit den Änderungen für das Warmup haben wir uns auch noch mal verbessert. Im Rennen sind ihm die Änderungen wohl entgegengekommen. Ich glaube Max hat hier hauptsächlich das Rennen zu Ende gefahren, konnte andere Leute beobachten und dabei lernen. Dadurch war er auch in der Lage die schnelleren Zeiten zu fahren."

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