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McWilliams: "MotoGP kann dich kaputtmachen"

03. Mai 2012 - 16:40 Uhr

Die MotoGP ist der Traum vieler Piloten, doch in vielen Fällen auch der Grund, warum die Karriere einen Knacks erhielt: Jeremey McWilliams wagt eine Analyse

Eugene Laverty wurde im Vorjahr immer wieder mit Tech 3 in Verbindung gebracht
© Yamaha

(Motorsport-Total.com) - Die MotoGP ist die Klasse, die wohl jeder Motorrad-Pilot anstrebt. In der Vergangenheit gab es zwei Wege, um sich für die Königsklasse zu empfehlen. Für gewöhnlich arbeiten sich talentierte Nachwuchspiloten durch die kleineren Klassen der Motorrad-WM. Doch auch Quereinsteiger aus Superbike-Meisterschaften, meist der Superbike-WM, haben mittlerweile Erfolg in der MotoGP.

Ein gutes Beispiel ist Cal Crutchlow, der nach einer turbulenten Rookie-Saison dieses Jahr richtig in der MotoGP angekommen ist. Ex-Grand-Prix-Pilot sieht in einem Wechsel in die MotoGP eine große Chance, aber auch eine enorme Gefahr: "Es ist ein massives Risiko, das man auf sich nimmt, weil es bei Erfolglosigkeit das Ende der Karriere bedeuten kann, doch jeder Fahrer strebt an, ein MotoGP-Fahrer zu sein", wird der Brite von 'Crash.net' zitiert.

"Wir sind sehr froh, dass wir Jonathan Rea und Eugene Laverty haben, die in der Superbike-WM auf solch einem hohen Level fahren. Doch die MotoGP kann dich hervorbringen oder kaputtmachen", erklärt McWilliams, der selbst von 1993 bis 2004 regelmäßig bei Grand-Prix' am Start stand.

Aprilia-Pilot Laverty wurde vergangenes Jahr vor dem Wechsel zu seinem jetzigen Arbeitgeber immer wieder mit Tech-3-Yamaha in Verbindung gebracht. "Eugene hat in der 250er-WM nichts erreicht", stellt McWilliams fest. "Es schien, als ob seine Karriere vorbei wäre. Doch dann ist er zu den Supersportlern gewechselt und es hat gut funktioniert. Nun fährt er in der Superbike-WM und ist einer der am meisten nachgefragten Fahrer im Fahrerlager."

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