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Hayden: Es gibt positive Aspekte von Jerez

03. Mai 2012 - 22:30 Uhr

Trotz Rückfall im Rennen in Jerez zieht Nicky Hayden positive Aspekte aus Spanien - Es ist gut, dass Ducati bei der Abstimmung nun einen Weg verfolgen wird

Nicky Hayden konnte sich in Jerez mit der Ducati besser in Szene setzen
© Ducati

(Motorsport-Total.com) - Vor einer Woche glänzte Nicky Hayden in Jerez mit Startplatz drei und kämpferischen ersten Runden. Je länger das Rennen dauerte, desto weiter fiel der Ducati-Werksfahrer zurück und kam schließlich fünf Sekunden vor seinem Teamkollegen Valentino Rossi ins Ziel. Dennoch nahm der US-Amerikaner positive Aspekte von Spanien nach Portugal mit, wo an diesem Wochenende in Estoril gefahren wird. "Wenn man am Montag in die Zeitung geschaut hat und Hayden auf Platz acht sah, dann ging man davon aus, dass es schlecht war."

"Wir können dennoch viel Positives aus Jerez mitnehmen, auch wenn wir am Sonntag, wenn es zählt, bessere Ergebnisse brauchen", so der Weltmeister von 2006. "Nach vier, fünf Runden bin nicht ich langsamer geworden, sondern die anderen schneller. Das war das größere Problem. Der weiche Vorderreifen war auch nicht ideal. In schnellen Kurven begann er sich zu bewegen."

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"Wenn man in Jerez in schnellen Kurven nicht schnell ist, dann hat man zu kämpfen. Wir müssen die Kraftentfaltung des Motors ruhiger gestalten, damit wir mehr Traktion haben, weil die Hinterreifen schon früh nachlassen. Mit einem aggressiven Motor gehen die Probleme erst richtig los, wenn die Reifen nachlassen. Wir haben einige Ideen. Das vergangene Wochenende war kein komplettes Desaster."

Was sind also die positiven Aspekte? "Das Motorrad funktioniert jetzt im Nassen. Beim Test war es noch eine Katastrophe, aber wir änderten ein paar Sachen. Das Qualifying war gut und auch zu Beginn des Rennens war meine Pace in Ordnung. Ich konnte einige Konkurrenten überholen und sehen, was sie tun. Wir nehmen nicht nur die Daten mit, sondern ich konnte meinem Team auch erzählen, was die Honda-Fahrer machen. Es ist schon länger her, seit wir vorne mit dabei waren. Das Rennen war nicht spektakulär und das Resultat war schlecht, aber es gab auch positive Aspekte."

Haydens Crew versteht die Ducati

Rossi wird sich nun an Haydens Abstimmung orientieren. "Ich habe nach dem Rennen nicht mit ihn gesprochen. Von den Ingenieuren weiß ich, dass er meine Abstimmung bevorzugt", so der Routinier. "Das ist gut, weil es bestätigt, dass wir gut arbeiten und gut getestet haben. Meine Ingenieure verstehen die Ducati und haben hart daran gearbeitet, diese Abstimmung zu finden."

"Für die Ingenieure ist es immer ideal, wenn es eine Entwicklungsrichtung gibt. Zwei unterschiedliche Richtungen sind immer ein Problem. Für die Zukunft ist es viel besser, wenn wir in die gleiche Richtung arbeiten." Worin liegt der Unterschied der beiden Richtungen? "Ich kenne die Zahlen nicht", antwortet Hayden. "Ich glaube, es liegt nicht nur an der Geometrie, sondern auch an der Elektronik - an meinem kompletten Paket. Bei den Federn ist er normalerweise etwas steifer. Jede Situation ist aber anders und ich bin normalerweise flexibel."

Hayden mag die neuen Vorderreifen

Wie einige andere Spitzenfahrer auch, hatte Hayden in Jerez auf den neuen Vorderreifen von Bridgestone verzichtet, was sich im Rennen als Fehler herausstellte. "Ich habe ihn leider nicht in Jerez verwendet. Im Qualifying habe ich ihn nicht aufgezogen, obwohl wir ihn fast eingesetzt hätten. Im Rennen hätte ich damit fahren sollen, aber vor dem Start waren wir uns nicht sicher, weil es noch feuchte Stellen gab."

"Generell mag ich den neuen Vorderreifen, weil das Chattering geringer ist. Ich habe damit aber nicht viel Erfahrung. Ich bin damit kurz in Malaysia gefahren, aber ich zähle diesen Test nicht. Das Problem ist die Quantität. Wenn man nur zwei davon hat, ist es schwierig. Man hebt sich einen für das Rennen auf und hat deshalb am Wochenende praktisch nur einen dieser Reifen zur Verfügung. Es hat sicher für viel Konfusion gesorgt. Dafür war der neue weiche Hinterreifen von Bridgestone eine große Hilfe", lobt Hayden. "Ich schätze, dass es in den ersten Runden mit den Vorjahresreifen einige Stürze gegeben hätte. Die Reifen haben sich sehr gut aufgewärmt. Dieser Reifen war sicherer."

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