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Checa hofft auf normales Rennwochenende

10. Mai 2012 - 11:49 Uhr

Weltmeister Carlos Checa hofft für Donington auf gutes Wetter und will an seine Erfolge aus dem Vorjahr anknüpfen - Davide Giugliano zum ersten Mal seit 2008 dort

Nach dem Regenchaos in Monza hofft Carlos Checa auf schönes Wetter
© Infront

(Motorsport-Total.com) - Der verrückte Rennsonntag in Monza hatte keine großen Auswirkungen auf den WM-Stand. Carlos Checa (Althea-Ducati) sammelte im königlichen Park 4,5 WM-Punkte und sein Konkurrent Max Biaggi (Aprilia) um einen mehr. Dadurch führt der Italiener weiterhin die WM mit zwei Zählern Vorsprung auf Checa an. Lediglich Tom Sykes (Kawasaki) konnte durch den Sieg etwas Boden gutmachen und verkürzte seinen Rückstand auf sechs Punkte. Der Abbruchsieg war lediglich 12,5 Zähler wert gewesen. Vor Donington, wo an diesem Wochenende gefahren wird, ist die Spannung weiterhin groß.

Für Checa ist die altehrwürdige Strecke - wie fast alle anderen Kurse auch - ein gutes Pflaster. Lediglich das Jahr 1998 hätte beinahe fatal geendet. Nach einem heftigen Sturz in den "Craner Curves" musste eine Notoperation durchgeführt werden. Erst im Vorjahr konnte der Routinier wirklich große Erfolge in Donington feiern: Platz drei in Lauf eins ließ er einen Sieg im zweiten Rennen folgen.

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"Nach der merkwürdigen Situation in Monza hoffen wir in Donington auf ein normaleres Rennwochenende - zwei komplette Rennen. Im Vorjahr ist es auf der englischen Strecke wirklich sehr gut gelaufen, nachdem die Resultate davor wenig positiv waren", sagt Checa. "Ich hoffe, dass es diesmal mein bestes Wochenende wird. Der Wettbewerb wird hart, denn einige Briten werden um ihren Heimsieg kämpfen. Ich bin aber für den Kampf bereit."

Sein Althea-Teamkollege Davide Giugliano hat sich mit einigen guten Leistungen in diesem Jahr in Szene setzen können. Höhepunkt war der Podestplatz in Assen, als er sogar Checa im direkten Duell geschlagen hat. In jüngster Zeit ist der Italiener nicht in Donington gewesen. Deshalb wird sich der Rookie zunächst auf den Kurs einstellen müssen. Zum letzten Mal war Giugliano im Jahr 2008 dort.

"Mir gefällt die Strecke. Zumindest kann ich mich daran erinnern, dass sie mir 2008 gefallen hat. Es wird interessant sein zu sehen, wie es 2012 sein wird. In der Superstock-Klasse bin ich damals aufs Podium gefahren", erinnert sich der 22-Jährige zurück. "Es wird kein einfaches Wochenende, speziell weil viele Briten am Start sind. Trotzdem bin ich zuversichtlich. Hoffentlich ist das Wetter stabiler, damit wir normale Rennen fahren können."

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