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Checa enttäuscht: "Konnte Sturz nicht verhindern"

13. Mai 2012 - 19:37 Uhr

Weltmeister Carlos Checa sammelte in Donington lediglich zehn WM-Punkte - Ausfall im zweiten Rennen im Getümmel nach dem Start

Carlos Checa
Carlos Checa handelte sich einen Rückstand in der WM-Wertung ein
© Althea

(Motorsport-Total.com) - Carlos Checa musste am Rennsonntag in Donington zum Teil den Preis für die verpatzte Superpole zahlen. Von Startplatz neun kommend, war der Spanier mitten im Pulverfass des Feldes verwickelt. Im ersten Rennen ging alles gut, doch er brauchte lange, bis er an Chaz Davies und Camier vorbeikam. Jonathan Rea konnte Checa zwar noch einholen, aber in der Schlussphase fuhr der Spanier einsam den sechsten Platz ins Ziel. Sein Althea-Ducati-Teamkollege Davide Giugliano kam direkt dahinter über die Linie. Das waren auch die einzigen Punkte, die das Althea-Team aus Großbritannien mitnehmen konnte.

Nach dem Start zu Lauf zwei ging in der ersten Kurve alles schief. Checa berührte das Hinterrad der Aprilia von Eugene Laverty und stürzte. Dabei nahm er Giugliano gleich mit ins Kiesbett. Der Rookie konnte zwar weiterfahren, musste aber schließlich an der Box aufgeben. "Nach dem Ergebnis von Rennen eins, das nicht so schlecht war, dachte ich, dass ich in Lauf zwei mehr tun könnte", sagt der Weltmeister.

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"Ich versuchte gut zu starten und fand mich auch in einer guten Position wieder, aber als ich zum Scheitelpunkt der ersten Kurve kam, sah ich Laverty direkt vor mir. Dann bremste er plötzlich. Vielleicht war ein anderer Fahrer vor ihm, ich weiß es nicht", schildert Checa das Missgeschick. "Ich tat alles um zu bremsen, aber es waren überall andere Fahrer. Ich konnte den Sturz nicht verhindern. Mein Bein schmerzt etwas und ist geschwollen, aber ich bin okay. Ich brauche jetzt ein paar Tage Ruhe und dann bereite ich mich auf Miller vor."

In der WM hat Checa dadurch etwas Boden eingebüßt. Er liegt nun auf Platz vier und hat 23 Punkte Rückstand auf Max Biaggi. Giugliano zeigte in Lauf eins wieder eine positive Leistung und war nur knapp langsamer als Routinier Checa. Dann schlug das Pech bei ihm zu. "Schade, weil der Tag sehr positiv gestartet hat. Im ersten Rennen habe ich gesehen, dass ich ein starkes Tempo fahren kann. Ich war mir sicher, dass es im zweiten Rennen besser laufen würde."

"Ich war mir sicher, dass ich mit den Top 4 mitkämpfen könnte, doch die Geschehnisse in der ersten Kurve haben mich zu weit zurückgeworfen. Trotzdem habe ich gezeigt, dass ich ein gutes Tempo fahren kann. Die Strecke in Amerika kenne ich noch nicht. Wir werden sehen, was ich dort tun kann", blickt Giugliano auf Utah voraus.

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