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Stimmen zur Superpole in Assen

21. April 2012 - 20:44 Uhr

Tom Sykes steht auch in Assen auf der Pole-Position und denkt an seinen Kawasaki-Teamkollegen Joan Lascorz - Rea, Smrz und Guintoli freuen sich über Reihe eins

Tom Sykes bescherte dem Kawasaki-Team wieder schöne Momente
© Kawasaki

(Motorsport-Total.com) - Die Qualifyings in dieser Saison sind bisher klar in der Hand von Tom Sykes. Beim Saisonauftakt in Australien wurde die Superpole zwar abgesagt, doch da der Brite im Qualifying der Schnellste war, stand er auf dem besten Startplatz. Anschließend gewann der Kawasaki-Pilot in Imola und nun auch in Assen die Pole-Position. In den Niederlanden zauberte Sykes am Ende noch eine Traumrunde in 1:37,630 Minuten aus dem Hut und nahm Honda-Pilot Jonathan Rea 1,033 Sekunden ab. Die Liberty-Ducati-Mannschaft freute sich über die Startplätze drei für Jakub Smrz und vier für Sylvain Guintoli. Weltmeister Carlos Checa (Althea-Ducati) wird als Fünfter aus der zweiten Reihe losfahren.

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Auch am dritten Rennwochenende 2012 untermauerte Sykes, dass Kawasaki deutliche Fortschritte gelungen sind. In den Rennen konnte der 26-Jährige es bislang ebenfalls umsetzen. Mit den Plätzen vier, drei, zwei und zwei liegt Sykes derzeit auf Rang drei der WM-Wertung und hat sechs Zähler Rückstand auf Checa. Angesichts des schweren Testunfalls seines Teamkollegen Joan Lascorz war die erneute Pole-Position Balsam auf der Seele des Kawasaki-Teams.

"Seit dem Imola-Test ist mit Joan und so weiter viel passiert. Hoffentlich kann er über dieses Ergebnis lächeln", denkt Sykes an seinen Teamkollegen. "Was soll ich sagen? Danke an Kawasaki. Drei Poles in Folge sind ein fantastisches Gefühl. Ich bin mit meinem zweiten Qualifyer hinausgefahren und sah, dass Jonathan Druck machte. Ich habe alles gegeben und es hat sich ausgezahlt. Wir haben eine gute Rennabstimmung sowohl für trocken als auch für nass. Hoffentlich können wir die Pole in einen Sieg ummünzen."

In Superpole 1 war Rea noch der Schnellste gewesen, doch die Bedingungen änderten sich in jeder Minute. Assen ist das wichtige Heimrennen für sein Ten-Kate-Team. "Ich freue mich sehr, dass ich zurück in der ersten Reihe bin. Ich war das gesamte Wochenende schnell, bei allen Bedingungen. Die Jungs wollten, dass ich das Motorrad bei den wechselhaften Witterungsverhältnissen kennenlerne", schildert der Brite.

"Superpole 1 war gut, aber in Superpole 2 konnte ich nicht so hart pushen, weil es Chattering am Vorderreifen gab. Die gute Nachricht ist, dass wir im Rennen nicht mit einem Qualifyer fahren. Wir werden mit einer Abstimmung fahren, die okay ist. Im Nassen will ich noch einige Dinge verbessern, aber im Trockenen sind wir bereit, obwohl die Reifenwahl wieder entscheidend sein wird. Die erste Reihe ist ein Geschenk für meine Jungs."

Im letzten Moment schob sich noch Smrz auf den dritten Platz und verdrängte Checa aus der ersten Reihe. "Ich bin sehr zufrieden mit diesem Resultat", sagt der Tscheche. "Wie erwartet hat uns das Wetter dazu gezwungen, verschiedene Strategien zu meistern, um unsere Performance zu optimieren. Trotzdem fühlte ich mich bei allen Bedingungen wohl."

Weltmeister Carlos Checa wird in Assen von Startplatz fünf angreifen
© Althea

Drei Zehntelsekunden langsamer war Guintoli, der das gute Ergebnis für die Liberty-Mannschaft komplettierte. "Assen ist eine meiner Lieblingsstrecken. Wir haben eine großartige Abstimmung gefunden. Damit werden wir konkurrenzfähig sein, egal wie das Wetter sein wird." Weltmeister Checa war somit nicht der beste Ducati-Fahrer. Mit all seiner Routine ging der Spanier nur ein kalkuliertes Risiko ein.

"Das Wochenende war bisher anders als gewöhnlich. Wir haben beim Wetter alles gesehen. Diese Bedingungen haben uns davon abgehalten gut zu arbeiten", so Checa. "Es war nie richtig trocken, aber auch nicht lange nass. Bei diesen Verhältnissen ist es auch schwierig mit der Ein-Motorrad-Regel, da wir nicht ein Motorrad für trocken und eines für nass abstimmen können. Wir verlieren also Zeit. Für das Rennen kann ich keine Prognosen abgeben. Ich kann nur sagen, dass alles hier in Assen unvorhersagbar ist."

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