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Simon: "Habe mehr erwartet"

19. April 2012 - 13:53 Uhr

Ex-Weltmeister Julian Simon sammelte in Katar lediglich einen einzigen Punkt - Die Abstimmung der FTR ist nicht optimal, denn es gibt starke Vibrationen

Der Spanier Julian Simon war in Katar nur im Mittelfeld unterwegs
© Avintia

(Motorsport-Total.com) - Die Karriere von Julian Simon ist ins Stocken geraten. 2009 gewann der Spanier den WM-Titel in der Achtelliterklasse und zeigte in der Premierensaison der Moto2 ebenfalls sein Talent. Hinter Toni Elias wurde Simon 2010 Vizeweltmeister. Auch zu Beginn des Vorjahres mischte er an der Spitze mit, doch der schwere Unfall in Barcelona, der von Kenan Sofuoglu ausgelöst worden war, änderte alles. Monatelang dauerte die Heilung seines verletzten Beins. Als Simon im Herbst zurückkehrte, war er weit weg von der Spitze und legte für eine weitere Operation erneut eine Pause ein. Am Saisonende wechselte Simon überraschend von Aspar zum BQR-Team.

Vor der Verletzung war man davon ausgegangen, dass Simon mit guten Moto2-Resultaten für 2012 ins MotoGP-Team von Aspar wechseln würde. Stattdessen kehrte der 25-Jährige Jorge Martinez den Rücken und wechselte zu BQR. Das zog auch einen Materialwechsel mit sich. Statt auf einer Suter sitzt Simon nun auf einer FTR. Zumindest beim Saisonauftakt in Katar hatte sich der Wechsel nicht ausgezahlt. Während Toni Elias vom Aspar-Team 13. wurde, kam Simon als 15. über die Linie und sammelte einen WM-Punkt.

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"Es war natürlich nicht das, was ich erwartet habe. Mein Ziel waren die Top 5, oder zumindest die Top 10", sagt Simon gegenüber 'MotoGP.com'. "Trotzdem hat meine Moral nicht darunter gelitten. Wir wissen, dass das Level in der Moto2 jedes Jahr steigt." In Katar zeigte sich, dass die Suter- und Kalex-Fahrer derzeit stark unterwegs sind. Auch der modifizierte Speed-Up-Rahmen mischte an der Spitze mit. Die beste FTR kam (Simone Corsi) auf Platz acht ins Ziel. "Wir müssen das Chattering-Problem lösen, das ich von Beginn an mit diesem Motorrad habe", spricht Simon die Schwierigkeiten an.

"Wir müssen es lösen, weil es ein großes Problem ist. Wenn ich die Bremse löse, dann beginnt das Motorrad zu vibrieren. Das macht es schwierig zu fahren. Beim engen Wettbewerb in der Moto2 ist es mit so einem Abstimmungsproblem schwierig dort zu sein, wo man hin möchte. Dazu lenkt das Motorrad nicht so ein, wie ich will. Deshalb bin ich wie in Katar nicht in vielen Sektoren schnell."

Körperlich hat sich Simon wieder erholt, doch das Material ist noch nicht perfekt aussortiert. "Das Team macht alles, damit ich mich auf dem Motorrad wohlfühle und vorne mitmischen kann. Ich will auch beste FTR sein. In Katar war Corsi schnellster FTR-Mann. Er ist besser gefahren, aber im Winter war eher ich der Referenzpunkt. Wir müssen jetzt alles geben, damit wir den Kalex und Suter-Motorrädern, die wirklich stark sind, näherkommen."

"Ich habe keine Zweifel, dass wir bessere Ergebnisse erzielen können. Mein Ziel ist es, die Probleme zu lösen. Ich hoffe, wir können bald in den Top 5 sein und in einigen Rennen um den Sieg kämpfen." Derzeit versucht Simon seine Karriere wieder in Schwung zu bringen. Das große Ziel MotoGP hat er noch nicht abgeschrieben. BQR startet in dieser Saison als Claiming-Rule-Team in der Königsklasse.

"Für mich sind derzeit Resultate am wichtigsten. Ich muss mein Bestes geben und unter den Topfahrern sein, damit mir MotoGP-Teams, inklusive meinem Avintia-Team, eine Chance geben", so Simon. "Ich möchte den Schritt schon seit Jahren machen und glaube, dass mir die MotoGP-Bikes passen. Ich habe bereits einmal die Ducati in Jerez getestet und habe sie geliebt. Hoffentlich ist es mein letztes Moto2-Jahr, denn das würde bedeuten, dass es ein fantastisches Jahr mit vielen Erfolgen gewesen ist."

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