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Rea: "Neue Ära mit dem Motorrad"

23. April 2012 - 12:49 Uhr

Jonathan Reas Sieg in Assen war der vierte aus den letzten sechs Rennen auf dem TT-Kurs - Hiroshi Aoyama konnte sich dagegen nicht in Szene setzen

Jonathan Rea ist nach Assen auf Platz sechs der WM-Wertung
© Honda

(Motorsport-Total.com) - Jonathan Rea hat erneut in Assen zugeschlagen. Der Brite und der TT-Circuit in den Niederlanden passen zusammen. Mit dem Sieg im zweiten Lauf hat er nun vier der letzten sechs Rennen dort gewonnen. Auch im zweiten Teil des ersten Laufes war der Honda-Pilot gut unterwegs und kämpfte um eine Spitzenposition, doch die rutschige Strecke wurde ihm zum Verhängnis. Rea stürzte und verletzte sich den Ringfinger an der rechten Hand. Nachdem er die Honda für den zweiten Lauf in die Startaufstellung gefahren hatte, ließ sich der 25-Jährige noch ein Schmerzmittel geben.

Der Sieg war wichtig, den Assen ist die Heimstrecke für das Ten-Kate-Team. Dagegen hatte Reas Teamkollege Hiroshi Aoyama mehr zu kämpfen. Von Startplatz 21 wurde der Japaner im ersten Lauf Zwölfter. Für das zweite Rennen entschied er sich für Intermediate-Reifen, die nicht die richtige Wahl waren, und kam schließlich als 13. ins Ziel. Am Ende des Renntags jubelte die Ten-Kate-Crew über den Sieg. "Im ersten Rennen war ich bezüglich unserer Strategie sehr zuversichtlich. Auch als der Regen kam und sie das Rennen stoppten, fühlte ich mich gut", so Rea.

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"Im zweiten Rennen sind einige Leute gestürzt, inklusive mir. Ich pushte etwas zu viel als mir der Hinterreifen wegrutschte. Ich bin sehr glücklich über das zweite Rennen. Speziell für die Jungs in unseren Werkshallen. Wir wussten, dass unser Paket nicht da ist, wo es es sein soll, aber alle haben 100 Prozent gegeben. Dafür bin ich sehr dankbar, denn niemand gibt auf. Wir versuchen das Bike für jedes Rennen zu verbessern."

"Ich hatte Schwierigkeiten, ein gutes Gefühl für die Vordergabel zu finden, aber jetzt bringen wir sie zum Arbeiten. Die Ein-Motorrad-Regel macht es schwierig das Paket weiterzuentwickeln. Der Testtag mit zwei Motorrädern in der vergangenen Woche war sehr wichtig. Wir operieren nun in einer neuen Ära mit dem Motorrad. Ich habe den Lenker und mich selbst etwas mehr nach hinten verlagert, damit ich mehr Grip auf der Reifenflanke habe", schildert der Brite die Veränderungen.

"Das gesamte Wochenende haben wir an einer Strategie für den härteren Hinterreifen gearbeitet. Niemand zog das für das Rennen in Betracht, aber wenn Lauf eins trocken gewesen wäre, dann wäre ich komfortabel in einer guten Position gesessen und wäre für das Ende bereit gewesen. Es ist sehr schön, dem Team etwas zurückzugeben, aber wir haben noch viel Arbeit zu tun."

Ebenfalls viel zu arbeiten hat Aoyama, der einfach nicht mit der Honda klar kommt. "Es war für mich ein schwieriges Wochenende. Wir fanden hinten keinen Grip. Wir arbeiteten daran und fanden auch Verbesserungen, aber die Bedingungen änderten sich ständig, weshalb wir das Basisgefühl für das Motorrad nicht verbessern konnten. Zum ersten Mal bin ich im ersten Rennen mit den Pirelli Regenreifen gefahren. Deshalb bin ich vorsichtig gefahren, denn viele Leute sind gestürzt", so der Japaner.

"Ich wurde Zwölfter, was nicht so schlecht war, da ich von 21 aus startete. Das zweite Rennen startete feucht, weshalb die Reifenwahl knifflig war. Carlos Checa probierte es mit Regenreifen und auch wir zockten und wählten einen geschnittenen Slick. Es regnete dann nicht mehr und Slicks wären richtig gewesen. Ich konnte kein gutes Tempo finden. Ich bin etwas traurig, aber ich gratuliere Johnny. Das nächste Mal will ich auch um das Podium kämpfen und mit ihm feiern."

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