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Neukirchner in Jerez ohne Glück

29. April 2012 - 14:57 Uhr

Frühes Aus nach schlechtem Start: Nach einer unverschuldeten Kollision mit Gino Rea kommt Max Neukirchner beim Moto2-Rennen in Jerez zu Sturz

Max Neukirchner
Max Neukirchner wurde in Jerez unverschuldet aus dem Rennen gerissen
© www.motorradrennen.com

(Motorsport-Total.com) - Vom 14. Startplatz aus in den Großen Preis von Spanien gestartet, ereilte Max Neukirchner von in der Moto2-Klasse das vorzeitige Aus. Der Kiefer-Fahrer war nach einem verhaltenen Start auf dem Weg in die Punkteränge, als er zusammen mit Gino Rea in eine Kurve einbog, dieser aber einen Fehler machte. Sein Gegner hatte einen Rutscher mit dem Hinterrad und berührte den Deutschen an dessen Vorderrad. Der hatte im Gegensatz zu dem Briten keine Chance und musste vom Motorrad, Rea dagegen konnte weiterfahren, belegte am Ende noch den 15. Rang und holte einen Meisterschaftspunkt.

Das Rennen war von Anfang an schwer zu fahren, da die Streckenbedingungen sehr kritisch waren. An vielen Stellen der Strecke gab es nasse Flecken vom Regen am Morgen und schnelle Rundenzeiten waren mit sehr viel Risiko verbunden. "Ich habe sehr lange gebraucht, bis ich eine anständige Pace gefunden hatte, um gute Rundenzeiten zu fahren", sagt Neukrichner. "Durch die Tatsache, dass ich gleich einige Vorder- als auch Hinterradrutscher hatte, konnte ich noch nicht so schnell fahren."

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"Als mich Corsi überholte, hatte auch ich meinen Rhythmus gefunden und wir konnten zu den Fahrern vor uns aufschließen. Beim Überholversuch an Rea rutschte diesem das Hinterrad weg und er war eigentlich schon gestürzt. Bei dem Rutscher berührte er mit seinem Hinterrad mein Vorderrad. Während ich vom Motorrad musste, konnte er mich sozusagen als Abstützung nehmen und das Rennen beenden. Daher konnte ich nichts dafür und habe ihm sogar noch zu einem WM-Punkt verholfen", zeigt sich Neukirchner enttäuscht.

"Wenn man schon kein Glück hat, kommt meistens noch das Pech dazu", stöhnt Teammanager Stefan Kiefer. "Den Start hat Max etwas verpatzt, aber in der vierten oder fünften Runde hat er dann einen guten Rhythmus gefunden. Zusammen mit Corsi war er auf dem Weg in die Punkteränge. Als die beiden an Rea vorbei wollten, hatte dieser einen Highsider und Max musste unverschuldet vom Motorrad." Doch Kiefer blickt bereits voraus: "Nächste Woche ist schon das nächste Rennen in Estoril, wir sind zuversichtlich."

Die nasse Strecke endete dann auch in einem aufkommenden Regenschauer und das Rennen wurde nach 17 von 28 Runden vorzeitig abgebrochen. Sieger war der Kalex-Markenkollege von Neukirchner, der Spanier Pol Espargaro, vor seinem Landsmann Marc Marquez und dem Schweizer Tom Lüthi auf dem dritten Platz.

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