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Lorenzo schlägt Pedrosa und erobert Pole

28. April 2012 - 15:20 Uhr

Jorge Lorenzo behält im Qualifying in Jerez die Oberhand bei der Zeitenjagd gegen Dani Pedrosa und erobert die Pole-Position - Stefan Bradl startet von Platz neun

Jorge Lorenzo hat sich vor heimischer Kulisse die Pole-Position gesichert
© Yamaha

(Motorsport-Total.com) - Das Qualifying zum Grand Prix von Spanien in Jerez fand nach den verregneten Trainings im Trockenen statt. Erstmals drehten die MotoGP-Asse mit Slicks ihre Runden. Der Himmel über Jerez war schwarz und es drohte Regen, weshalb viel Fahrbetrieb herrschte, denn niemand wollte den richtigen Moment verpassen. An der Spitze lieferten sich die beiden Lokalmatadoren Jorge Lorenzo (Yamaha) und Dani Pedrosa (Honda) eine enge Zeitenjagd. In den letzten Momenten fiel die Entscheidung. Schließlich setzte sich Lorenzo durch und sicherte sich vor heimischer Kulisse in 1:39.532 Minuten die Pole-Position. Es war seine 19. in der MotoGP.

Pedrosa war in seiner letzten fliegenden Runde zwar noch mit Sektorbestzeiten unterwegs, doch auf der Linie fehlten 0,135 Sekunden. Somit reihte sich der 26-Jährige auf dem zweiten Platz ein. Den bunten Markenmix an der Spitze machte Nicky Hayden perfekt. Der US-Amerikaner büßte zwar eine Sekunde auf Lorenzo ein, doch er hielt die Verfolger in Schach. Sein Ducati-Teamkollege Valentino Rossi versank dagegen auf Position 13.

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Hayden hielt die Verfolgermeute in Schach und komplettierte die erste Startreihe. Dahinter ging es eng zu. Ein turbulentes Qualifying erlebte Cal Crutchlow. In der Anfangsphase hielt der Tech-3-Yamaha-Pilot lange Platz eins, doch dann stürzte er in Kurve zehn. In den Schlussminuten konnte sich der Brite mit der Ersatzmaschine auf Platz vier verbessern und verpasste Reihe eins um lediglich sieben Tausendstelsekunden. Weltmeister Casey Stoner (Honda) konnte am Ende nicht entscheidend zulegen und reihte sich an der fünften Stelle ein. Ben Spies komplettierte mit der zweiten Werks-Yamaha die zweite Startreihe.

Moto2-Weltmeister Stefan Bradl mischte im Verlaufe der Qualifikation in der Riege der etablierten Fahrer mit. Zeitweise lag der Deutsche sogar auf Rang zwei und war später im Bereich von Rang sieben. Am Ende wurde es Startplatz neun. Auf Lorenzo fehlten dem LCR-Honda-Piloten 2,018 Sekunden. Auf Hayden betrug der Rückstand eine Sekunde. Neben Bradl werden Andrea Dovizioso (Tech 3) von Startplatz sieben und Alvaro Bautista (Gresini-Honda) von acht aus der dritten Reihe angreifen.

Eine starke Leistung lieferte Randy de Puniet mit dem Claiming-Rule-Motorrad von Aprilia ab. Der Aspar-Pilot nahm es mit den langsamsten Prototypen auf und zauberte eine Runde in 1:41,700 Minuten aus dem Hut. Das brachte den Franzosen auf Platz zehn. Er hielt damit die beiden Ducati-Privatiers Karel Abraham (Cardion) und Hector Barbera (Pramac) in Schach. Erstmals steht ein CRT-Bike vor einem Prototypen in der Startaufstellung.

Rossi versinkt in den Tiefen der Zeitenliste

Nicht in Erscheinung trat Rossi. Der neunfache Weltmeister fand sich in der Riege der übrigen Claiming-Rule-Fahrer wieder. Mit Mühe und Not hielt der neunfache Weltmeister, der in Jerez schon in allen Klassen gewonnen hat, Michele Pirro (Gresini) und Aleix Espargaro (Aspar) in Schach. Rossi hatte 3,4 Sekunden Rückstand auf Lorenzo und war um 2,4 Sekunden langsamer als sein Teamkollege Hayden. Aus italienischer Sicht kommt noch dazu, dass de Puniet mit der CRT-Aprilia schneller war als Rossi mit dem hochgezüchteten Ducati-Prototypen.

Der Routinier wird aus der fünften Reihe von Platz 13 starten. Neben ihm qualifizierten sich Espargaro und Pirro. Auf den weiteren Rängen folgten die übrigen Claiming-Rule-Fahrer. Mattia Pasini (Speed Master ART) wurde 16. und Yonny Hernandez (Avintia) trotz Sturz 17. Danilo Petrucci (Ioda) hielt Ivan Silva (Avintia) und James Ellison (PBM ART) in Schach. Schlusslicht war Colin Edwards. Der Routinier war von seiner Suter-BMW gestürzt und konnte am Ende nicht mehr angreifen.

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