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Krummenacher trotz Sturz voller Optimismus

29. April 2012 - 19:21 Uhr

Randy Krummenacher zeigte in Jerez einen sensationellen Auftritt, der leider mit einem Sturz in der neunten Runde auf Rang vier liegend endete

Auch ein Sturz verdarb Randy Krummenacher nicht die gute Laune
© Grand Prix Team Switzerland

(Motorsport-Total.com) - Randy Krummenacher hat in Jerez eindrucksvoll seine Stärken für wechselhafte Bedingungen bewiesen. Im Warm-Up am Vormittag auf regennasser Fahrbahn überzeugte er mit der zweitschnellsten Rundenzeit. Bis auf einige feuchte Stellen war die Fahrbahn dann zum Start des Rennens soweit abgetrocknet, dass ausnahmslos alle Piloten der Moto2-Klasse mit Slicks bereift ihren Startplatz einnahmen. Krummenacher qualifizierte sich tags zuvor für Position neun, von der ihm auch ein mustergültiger Start gelang.

Bis der Schweizer aber auf Rang vier liegend freie Fahrt hatte, musste er sich in der Anfangsphase in harten Zweikämpfen gegen seine direkten Gegner durchsetzen. Vor allem das Duell mit dem Spanier Toni Elias hatte es in sich. Erst nachdem sich Krummenacher erfolgreich gegen den ehemaligen Moto2-Weltmeister durchgesetzt hatte, fand er alleine fahrend schnell seinen Rhythmus und brannte eine Reihe von schnellen Rundenzeiten auf den kalten spanischen Asphalt. In Runde sieben erzielte er in 1:44.905 Minuten die schnellste Rennrunde.

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Dabei gelang es ihm, zügig zur Spitzengruppe aufzuschließen, ehe Krummenacher in der Haarnadel vor der Start- und Zielgeraden das Vorderrad wegrutschte. Nach dem Sturz konnte er aber das Rennen fortsetzen und holte mit der demolierten Kalex sogar noch einige Platzierungen auf, ehe er zum Zeitpunkt des Rennabbruchs als 22. über die Ziellinie fuhr. Trotz dieses Rennausgangs ist die Stimmung im Team sehr positiv, denn das Jerez-Wochenende hat gezeigt - "The Krummenator" is back!

"Der Jerez-Grand-Prix war ein richtig geiles Wochenende. Ich würde sogar behaupten, es war mein bestes überhaupt", freut sich der Schweizer, der seinem Sturz nicht hinterhertrauert. "Was passiert ist, ist passiert - aus basta. Nichtsdestotrotz kann ich mit Stolz behaupten, dass ich am Sonntag der absolut Schnellste war. Nach Barcelona 2007 ist es erst das zweite Mal in meiner Karriere und das gibt mir Zuversicht für die nächsten Rennen. Wir haben ein gutes Paket und wir haben auch an diesem Wochenende wieder vieles dazu gelernt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis für uns die große Stunde schlagen wird."

Auch sein Teamchef nimmt das Positive aus dem Wochenende mit. "Wir waren in jeder Session in der Lage, mit den Top-Leuten mitzuhalten und am Sonntag hat Randy mit der schnellsten Rennrunde definitiv sein Potenzial eindrucksvoll unterstrichen. Ein Sturz kann jederzeit passieren", sagt Marco Rodrigo. "Nach diesem sehr, sehr starken Wochenende freuen wir uns jetzt noch mehr auf die nächsten Rennen. Randy ist zurück in alter Stärke und das technische Paket befindet sich ebenso in Hochform, unsere Zeit wird bestimmt bald kommen."

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