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BMW freut sich auf Monza

30. April 2012 - 10:56 Uhr

Der Hochgeschwindigkeitskurs in Italien macht Marco Melandri und Leon Haslam Mut - Kann BMW die Leistung der S 1000 RR in Ergebnisse umwandeln?

Das BMW-Team möchte in Monza an der Spitze um den Sieg kämpfen
© BMW

(Motorsport-Total.com) - Das Team BMW Motorrad Motorsport bereitet sich auf das zweite Italien-Gastspiel der Superbike-Weltmeisterschaft 2012 vor. Im Autodromo Nazionale di Monza steht am kommenden Wochenende das vierte Rennwochenende der Saison auf dem Programm. Nach drei starken ersten Saisonrunden möchte das Team mit den beiden Werksfahrern, dem italienischen Lokalmatador Marco Melandri und dem Briten Leon Haslam, auch diesmal um die vordersten Plätze kämpfen.

Marco belegte beim Saisonauftakt in Australien mit seiner BMW S 1000 RR den zweiten Rang. Leon stand beim ersten Italien-Gastspiel Anfang April in Imola zweimal als Dritter auf dem Podium. Und in Assen hatten sowohl Marco als auch Leon den ersten Sieg für BMW Motorrad in der Superbike-Weltmeisterschaft in greifbarer Nähe, doch unter tückischen Bedingungen fehlte das letzte Quäntchen Rennglück.

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An den Königlichen Park von Monza haben das Team und beide Werksfahrer gute Erinnerungen: 2010 feierte die Mannschaft dort ihren ersten Podestplatz in der Weltmeisterschaft. Im vergangenen Jahr wurde Marco in Monza Zweiter, Leon fuhr mit seiner RR als Dritter ebenfalls auf das Podium.

Marco Melandri hat sehr gute Erinnerungen an den Kurs in Monza
© BMW

Nach drei absolvierten Rennwochenenden in der Saison 2012 belegt Marco mit 66 Zählern den fünften Rang der Fahrerwertung, punktgleich mit dem Viertplatzierten Sylvain Guintoli. Leon ist Siebter mit 58 Zählern. Gemeinsam haben sie in diesem Jahr bereits 124 Punkte für das Team BMW Motorrad Motorsport gesammelt. In der Herstellerwertung, für die nur das jeweils beste Rennergebnis zählt, liegt BMW aktuell mit 86 Punkten auf dem dritten Platz.

"Ich denke, dass uns Monza gut liegen sollte", prognostiziert Melandri. "Es ist ein sehr schöner Kurs und hat eine ganz andere Charakteristik als die normalen Motorrad-Rennstrecken. Die Strecke ist unheimlich schnell, es werden sehr hohe Geschwindigkeiten gefahren, und man muss extrem stark bremsen."

"Mir gefallen eigentlich alle Kurven, aber die Ascari ist etwas Besonderes, weil sie die einzige Folge von drei Kurven hintereinander ist. Deshalb macht sie viel Spaß. Und die letzte Kurve ist sehr wichtig, um ein gutes Ergebnis zu holen. Ich hoffe zudem, dass das Wetter besser sein wird als in Assen", so der Italiener.

"Wir arbeiten weiter hart und versuchen, in den Rennen konstant zu sein. Die Meisterschaft ist mehr als offen, und man kann leicht einen Fehler machen, vor allem bei schwierigen Bedingungen", bemerkt Melandri. "Deshalb müssen wir sehr konzentriert sein und in jedem Rennen versuchen, unser Bestes zu geben."

Im Vorjahr schenkte Leon Haslam seinem Team einen Podesplatz
© BMW

Teamkollege Haslam trauert dem möglichen Sieg in Assen hinterher: "Wir machen sehr große Fortschritte. In Imola standen wir zwei Mal auf dem Podium, und wenn die Dinge etwas anders gelaufen wären, dann hätten wir Carlos Checa den Sieg streitig machen können. In Assen hatten wir definitiv in beiden Rennen die Chance, zu gewinnen - wenn wir die richtige Reifenwahl getroffen hätten und wenn ich nicht gestürzt wäre. Das sind eine Menge 'Wenns', aber immerhin können wir jetzt 'wenn' sagen, wenn wir über Siege sprechen.

"Monza ist eine Strecke, die mir gefällt. Im vergangenen Jahr stand ich dort auf dem Podium. Es wäre sogar ein Doppelpodium geworden, wenn mein zweites Rennen nicht in der ersten Kurve beendet gewesen wäre, als ein anderer Fahrer einen Unfall hatte, mein Bike getroffen wurde und ich ebenfalls stürzte", blickt Haslam zurück.

"Auf dieser Strecke muss sehr oft stark gebremst werden, und man braucht ein Motorrad, das beim Anbremsen gut ausbalanciert ist. Vor den langen Geraden gibt es drei Schikanen, und das Bike muss gut aus diesen Schikanen herausbeschleunigen. Dort ist Aprilia sicherlich das Motorrad, das es zu schlagen gilt. Aber unsere RR ist schnell und stark. Ich hoffe auf ein gutes Rennen und dass ich erneut mit um den Sieg fahren kann", so der Brite.

"Wir haben in Assen gezeigt, dass wir bei allen Bedingungen konkurrenzfähig sind, aber wir haben nicht so viele Punkte mit nach Hause gebracht, wie möglich gewesen wären", bedauert BMW Motorrad Motorsport Rennleiter Andrea Dosoli. "Diese Punkte zu holen, ist unser Ziel für das nächste Rennen in Monza. Es ist eine sehr spezielle Rennstrecke, mit langen Geraden, auf denen wir den kraftvollen Motor unserer BMW S 1000 RR bestens nutzen können. Doch wir müssen ebenfalls gut auf die langsamen Schikanen mit ihren Richtungswechseln und die berühmten Kurven Lesmo und Parabolica vorbereitet sein."

"Unsere Fahrer haben beide gute Erinnerungen an die Monza-Rennen des vergangenen Jahres, beide standen auf dem Podium. Bereits im vergangenen Jahr gehörte Leon dort zu den Sieganwärtern. Und das Motorrad wurde konsequent weiterentwickelt. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass unsere starken Fahrer erneut um Toppositionen kämpfen werden. Zur Vorbereitung auf die Rennen werden wir an der Abstimmung arbeiten und versuchen, all die neuen Komponenten, die wir bei den jüngsten Tests dabei hatten, optimal zu nutzen", schildert Dosoli.

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