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Zarco: "Herangehensweise an die Moto2 ganz anders"

19. Februar 2012 - 12:01 Uhr

Johann Zarco und Youngster Eric Granado suchen noch nach den Geheimnissen der Moto2-Klasse - Bei den Tests in Jerez erzielte das JiR-Duo einige Fortschritte

Johann Zarco
Johann Zarco kommt Schritt für Schritt besser mit der MotoBI zurecht
© JiR

(Motorsport-Total.com) - Für Johann Zarco und Eric Granado ging es an den drei Testtagen in Jerez darum, sich auf die Moto2 einzustellen. Beide kommen von den kleinen Zweitaktern mit 125 Kubikzentimetern Hubraum und müssen ihre Fahrstile erst auf die stärkeren 600er Viertakter umstellen. Langsam tastete sich das JiR-Duo an die Geheimnisse der Moto2 heran. Es half auch, dass über 30 Fahrer in Jerez testeten und Zarco und Granado die Fahrstile der erfahrenen Piloten studieren konnten. Rundenzeiten standen nicht im Fokus. Beide hatten auf die Spitze auch mehr als zwei Sekunden Rückstand.

Unter dem Strich ist Teamchef Gianluca Montiron mit den Fortschritten seiner beiden neuen Schützlinge zufrieden. "Dank der guten Wetterbedingungen konnten wir anfangen, mit den ersten Daten zu arbeiten. Johann und Eric kommen von den 125ern und beginnen die andere Dynamik eines Viertakters zu verstehen. Sie konzentrierten sich auf ihren Fahrstil und ließen die Stoppuhr außer Acht. Da sie mit Fahrern der gleichen Klasse auf der Strecke waren, gab ihnen das ein Verständnis, wie man die Stile interpretieren muss."

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"Jetzt müssen sie ihren eigenen Stil finden, um effizienter zu werden", so Montiron. "Ich bin mit der geleisteten Arbeit der Fahrer und des Teams zufrieden. Ich lasse mich nicht von der Performance der Konkurrenz beeinflussen, weil ich weiß, dass es bei den IRTA-Test im März ganz anders aussehen wird. Jetzt haben uns die anderen nichts ausgemacht." Zarco und Granado bekommen bereits am 28. und 29. Februar die nächste Gelegenheit, auf die MotoBI zu steigen.

An diesen beiden Tagen finden private Testfahrten in Albacete statt. Grundsätzlich ist Zarco mit seinen Fortschritten zufrieden: "Nach dem ersten Test in Valencia hatte ich mir ein wenig Sorgen gemacht, weil ich meine Rundenzeit innerhalb der drei Tage nicht verbessern konnte. In Jerez analysierten wir die Telemetriedaten und ich konzentrierte mich auf meinen Fahrstil", vergleicht der 125er-Vizeweltmeister.

Eric Granado
Granado muss mit seinem WM-Debüt noch bis zu seinem 16. Geburtstag (Juni) warten
© JiR

"Mit Hilfe dieser Informationen und den anderen Fahrern auf der Strecke, realisierte ich, dass ich ganz anders an die Moto2 herangehen muss als an die 125er-Klasse. Runde für Runde versuchte ich Vertrauen zu finden sowie mich selbst mit kleinen Änderungen kontinuierlich zu verbessern. Das ermöglichte es mir am Ende des Tages ein gutes Gefühl zu finden. Ich begann Spaß zu haben und die automatischen Abläufe zu finden, die man braucht um schnell zu sein."

Ganz ähnlich erging es Granado, doch er war deutlich langsamer und am unteren Ende der inoffiziellen Zeitliste zu finden. "Ich bin sehr zufrieden, weil ich nicht dachte, dass ich das Motorrad so fahren könnte", sagt der 15-Jährige. "Am Ende des letzten Tages verstand ich, wie ich das Hinterrad kontrolliert rutschen lassen kann und wie ich am Kurveneingang mit der Kupplung und der Motorbremse umgehen muss."

"Ich muss meinen Fahrstil in diesen Bereichen noch verbessern. Zuerst muss ich die Reaktionen der MotoBI verstehen. Ich fahre zum ersten Mal mit Viertaktern. Die Tipps des Teams waren sehr hilfreich. Dadurch konnte ich große Fortschritte machen. Für mich ist derzeit alles ein Traum."

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