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Racing-Team-Germany: Testfahrten laufen positiv

18. Februar 2012 - 15:15 Uhr

Das Racing-Team-Germany macht bei den Testfahrten in Jerez kontinuierlich Fortschritte - Louis Rossi tastet sich an die neue FTR-Honda heran

Louis Rossi
Louis Rossi fährt noch nicht mit dem Rennkit von Honda
© Fritz Glänzel

(Motorsport-Total.com) - Nach wenigen Tagen Pause findet seit Donnerstag der zweite offizielle Drei-Tages-Test, diesmal weiter südlicher in Spanien, in Jerez statt. Bei ähnlichem Wetter wie in Valencia, jedoch rund drei Grad wärmer, herrschen gute Bedingungen, um den letzten Winterrost abzustreifen. Das Racing-Team-Germany setzt die Vorbereitungen mit Louis Rossi fort. Er kam an beiden Tagen bisher sehr gut mit der FTR-Honda zurecht.

Seine Rundenzeiten sind schon jetzt schneller als im vergangenen Jahr mit der 125er-Maschine. Mit einer Zeit in 1:49,7 Minuten und mit 1:50,0 reite sich der Franzose jeweils an siebenter Position ein. Auch wenn die Power des Kitmotors noch fehlt, konnte das Racing-Team-Germany verschiedene Einstellungen an der FTR und unterschiedliche Reifenmischungen ausprobieren.

Wobei ein Ausrutscher des 22-Jährigen das Team am Freitag im Zeitplan etwas zurückgeworfen hat. Glücklicherweise unverletzt, ist Rossi soweit zufrieden mit der bisherigen Entwicklung. "Ich habe wieder viel dazu gelernt. Ich verstehe das Bike und die komplett neuen Abläufe im Team immer besser. Das hilft sehr weiter, weil ich mich dadurch nur noch aufs Fahren konzentrieren kann und an mir arbeiten kann, um noch schneller zu werden", schildert Rossi.

Teamchef Dirk Heidolf ist mit den Fortschritten zufrieden: "Im Großen und Ganzen sind wir zufrieden und es geht ständig voran. Es gibt noch einiges zu tun, aber dieser Herausforderung stehen wir offen gegenüber. Der große Unterschied ist, dass die Kitmotoren von KTM und Honda in der Beschleunigung einfach mehr Power haben", vergleicht der ehemalige Rennfahrer.

Toni Finsterbusch und das MZ-Team verzichten auf diesen Test in Jerez. Die Motorräder für Finsterbusch und Jonas Folger werden derzeit zu Hause renntauglich gemacht und zum letzten Wintertest in Jerez (19. bis 21. März) ausgiebig auf Herz und Nieren geprüft.

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