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QMMF: Rosell & Cudlin steigern sich

18. Februar 2012 - 21:27 Uhr

Elena Rosell und Damian Cudlin verfolgten bei den Jerez-Testfahrten ein straffes Programm - Die Spanierin gewinnt immer mehr Vertrauen in ihre Moto2-Moriwaki

Damian Cudlin
Damian Cudlin hat die neue Moriwaki auf seine Körperstatur angepasst
© QMMF

(Motorsport-Total.com) - Das QMMF-Team zieht nach den dreitägigen Testfahrten in Jerez ein positives Fazit. Elena Rosell und Damian Cudlin setzten ihren Eingewöhnungsprozess auf die neue Moriwaki fort. Die Zeiten standen in Südspanien nicht im Vordergrund, da die Teams ihre eigenen Motorren verwendeten. Erst bei den nächsten Probefahrten, die am 19. März in Jerez beginnen, stehen die offiziellen Einheitsmotoren von Honda zur Verfügung.

Wie bereits vergangene Woche in Valencia feilte Cudlin an der Abstimmung seiner Moriwaki und erzielte dabei konstant Fortschritte. Der Australier machte klare Aussagen über das Motorrad und konzentrierte sich auf seine Sitzposition, die Lenkung sowie das Fahrverhalten am Kurveneingang. "Wir machen konstant Fortschritte. Beim Setup haben wir viele Varianten ausprobiert und kommen langsam zu dem Punkt, den ich von einem Motorrad verlange", schildert Cudlin. "Die Fußrasten, die Griffe und alle Kontrollelemente sind jetzt so, damit ich komfortabel sitzen kann."

"Trotzdem gibt es auf der Strecke noch Stellen, an denen ich nicht das mit dem Motorrad machen kann, was ich will. Wir arbeiten am Kurvenstil, weil ich die Linien nicht genau treffe. Manchmal fühlt es sich so an, als würde das Motorrad fahren und nicht ich. Ich mache mir aber keine Sorgen. Zwischen den Tests in Valencia und Jerez blieb nicht viel Zeit für Änderungen", sagt Cudlin. Weder von ihm noch von Rosell veröffentlichte das Team Rundenzeiten. Bis zum nächsten Test wird für den Australier ein größeres Windschild angefertigt.

Rosell feilte weiter an ihrem Fahrstil. Jerez kennt sie aus der Spanischen Meisterschaft gut, doch "mit einer Moto2 ist es eine komplett andere Erfahrung. Ich musste neue Bremspunkte und Kurvenlinien finden, bevor wir an der Abstimmung arbeiten konnten. Mit jeder Runde bin ich schneller und sicherer geworden", beschreibt die Spanierin. "An diesen drei Tagen konnte ich mich Schritt für Schritt verbessern."

"Ich beginne das richtige Gefühl für das Motorrad zu entwickeln. Obwohl einige Jungs viel schneller als ich sind, bin ich zuversichtlich, dass ich bald konkurrenzfähig sein und kämpfen kann, wenn die Saison startet."

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