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Marc-VDS: Redding konstant schnell

19. Februar 2012 - 11:18 Uhr

Scott Redding fuhr in Jerez die schnellste Rundenzeit und war auch über die Distanz konstant - Auch sein Marc-VDS-Teamkollege Mika Kallio lobt das Kalex-Chassis

Mika Kallio
Der Finne Mika Kallio fuhr konstant Rundenzeiten in den Top 10
© Motorsport-Total.com

(Motorsport-Total.com) - Seit dem Wechsel von Suter zu Kalex glänzen die beiden Marc-VDS-Fahrer mit schnellen Zeiten. Dieser Trend bestätigte sich auch bei den dreitägigen Testfahrten in Jerez. Mika Kallio arbeitete an der Abstimmung seiner Maschine und stellte eine persönliche Bestzeit von 1:42,8 Minuten auf. Sein Teamkollege Scott Redding war noch schneller unterwegs. Am ersten Tag feilte der Brite ebenfalls am Setup und setzte es am Freitag um. In 1:42,2 Minuten blieb Redding eine halbe Sekunde unter dem Rundenrekord, den Stefan Bradl im Vorjahr aufgestellt hatte.

Reddings Zeit blieb auch die schnellste dieses Tests. Das Italtrans-Duo Claudio Corti und Takaaki Nakagami, das ebenfalls auf Kalex setzt, fuhr am Freitag die gleiche Zeit. Am Samstag stürzte Redding in Kurve fünf, blieb aber unverletzt. "Am ersten Tag war es schwierig, ein Gefühl für das Griplevel zu finden", sagt der 19-Jährige. "Ehrlich gesagt, war es am zweiten Tag nicht besser. Trotzdem konnte ich viele Runden fahren, insgesamt 236."

"Ich bin sehr zufrieden, weil ich an den letzten beiden Tagen konstant schnell war. Das Motorrad verbessert sich stetig und wir holen viel mehr aus den Reifen heraus als im Vorjahr. Es ist also alles gut. Jetzt haben wir eine Pause von mehr als einem Monat, bevor wir zu den nächsten Tests nach Jerez zurückkehren. Das ist etwas lang." Die Rundenzeiten sind aber mit Vorsicht zu genießen, da alle Moto2-Teams ihre eigenen Motoren verwendeten, deren Leistung auf unterschiedlichem Niveau waren.

Dennoch ist auch Kallio zufrieden. Der Finne will endlich aus seinem Karrieretief heraus. "Es ist alles sehr gut gelaufen. Wir können mit der geleisteten Arbeit zufrieden sein. Ich habe ein sehr gutes Gefühl für das Motorrad und bei den Rundenzeiten sind wir schon auf einem sehr guten Level", sagt der ehemalige MotoGP-Pilot. "Wir probierten viele Dinge am Motorrad aus, änderten die Balance und die Abstimmung der Dämpfung."

"Wir haben uns stark verbessert. Mir gefällt es, die Kalex zu fahren. Das ist ebenfalls wichtig. Bei der Rennsimulation am Samstag bin ich sehr konstant gefahren. Meine schnellste Runde an diesen drei Tagen habe ich während eines Longruns erzielt. Darüber bin ich sehr glücklich. Im Großen und Ganzen war es ein weiterer guter Test." Teammanager Michael Bartholemy erkennt deutliche Fortschritte mit dem Kalex-Chassis.

Speziell Redding kommt mit dem deutschen Produkt besser klar, denn die Suter liegt eher kleineren Piloten wie Marc Marquez. Deshalb kann Redding die Reifen über die Distanz besser nutzen. Das zahlt sich aus: "Wichtiger als schnelle Rundenzeiten ist die Tatsache, dass beide Fahrer konstant innerhalb von zwei, drei Zehnteln zu ihrer Bestzeit fahren konnten", streicht Bartholemy heraus. "Das schafften wir im Vorjahr nicht. Die Reifensituation hat sich auch stark verbessert. Beide Fahrer können auch am Ende eines Longruns ihre Zeiten halten. Es ist noch früh, aber wir gehen in die richtige Richtung."

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