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Lüthi: "Wir sind gut vorwärts gekommen"

19. Februar 2012 - 10:31 Uhr

Tom Lüthi hat bei den Testfahrten in Jerez vor allem mit Blick au die Rennen gearbeitet - Die Konstanz ist gut und der Schweizer ist positiv gestimmt

Thomas Lüthi
Tom Lüthi hat sich am letzten Testtag auf die Distanz konzentriert
© Paddock GP Racing

(Motorsport-Total.com/Sport1) - In seiner dritten Moto2-Saison will Tom Lüthi endgültig den Durchbruch schaffen. Bereits im Vorjahr hatte der Schweizer starke Leistungen gezeigt und in Sepang auch sein erstes Rennen in der mittleren Klasse gewonnen, doch aufgrund mangelnder Konstanz wurde es in der WM der fünfte Platz. Bei den Testfahrten in Spanien bereitete sich der ehemalige 125er-Weltmeister auf die kommende Saison vor. In Jerez markierte er am ersten der drei Tage die Bestzeit. Am Samstag, als die besten Wetterbedingungen herrschten, steigerte sich Lüthi auf 1:42,4 Minuten und belegte den dritten Rang in der inoffiziellen Zeitliste.

"Der Samstag war eindeutig der beste Tag. Wir hatten wirklich gute Asphalttemperaturen und keinen Wind. Es waren perfekte Testbedingungen", so Lüthi. Gearbeitet wurde an der Fahrwerksgeometrie und an der Federung der Suter MMXII, um speziell beim Hinterrad noch mehr Grip zu finden. Außerdem kam eine neue Version des Akrapovic-Auspuffs zum Einsatz, um die Fahrbarkeit des Motors zu erhöhen.

In Jerez testeten alle Teams mit eigenen Motoren, da die offiziellen Honda-Einheitstriebwerke erst ab dem nächsten Test zur Verfügung stehen. Lüthi ist mit der geleisteten Arbeit zufrieden. "Sehr gut. Wir können wirklich viele positive Sachen mitnehmen. Wir konnten das Motorrad ein paar Schritte weiterentwickeln, was mich sehr positiv stimmt. Wir haben am letzten Tag an der Konstanz gearbeitet und sind da auch gut vorwärts gekommen. Ich bin soweit happy."

"Jetzt schaue ich nach vorne. Erstmal eine kleine Pause, weil die letzten beiden Wochen mit den sechs Tagen sehr anstrengend waren. Wir haben noch drei Testtage. Ich hoffe, das Wetter ist dann nochmal gut und wir können weitere Schritte machen." Die Schwächen des Vorjahres sollen ausgemerzt werden. Das Hauptaugenmerk lag auf den Rennen. "Wir arbeiten auf eine Renndistanz hin, das ist ganz klar. Schlussendlich zählen die Rennen, da gibt es die Punkte", streicht Lüthi hervor.

"Wir haben noch keine Rennsimulation gemacht. Wir hatten es für Samstag geplant, aber ich hatte ein Problem mit dem Muskel im Unterarm. Es gab auch ein Problem mit der Bremse. Deshalb haben wir es verschoben und werden es sicher nachholen. Ansonsten haben wir auf die Distanz gearbeitet, auch mit den Reifen. Vor allem die Hinterreifen haben wir später gewechselt. Das hat sich bereits ausgezahlt."

Bis zu den nächsten Tests Ende März werden nur noch Kleinigkeiten geändert. Die Basis passt. "Es wird nicht viel passieren. Das Bike ist soweit eigentlich fertig. Es gibt noch Kleinigkeiten, wie die Lackierung zu erledigen. Auch organisatorisch einige Dinge, aber technisch wird es am Motorrad nicht viele Sachen geben, die man ändern muss."

Teammanager Terrel Thien zieht ein positives Fazit. "In der Moto2 sind wir sehr zufrieden. Wir konnten uns täglich steigern. Wir haben ein großes Pensum abgearbeitet. Am Ende haben wir noch einen deutlichen Schritt in die richtige Richtung geschafft. Jetzt arbeiten wir unseren Aufgabenkatalog bis zum nächsten Test ab. Wir haben an allem gearbeitet. Das Bike ist prinzipiell neu für uns. Wir sind es zuvor nur in Valencia gefahren."

"Zunächst haben wir eine Grundabstimmung gesucht, die wir auch rasch gefunden haben. Anschließend sind wir auch ein wenig ins Detail gegangen. Alles was wir getestet haben, haben wir dann noch in verschiedene Richtungen gegen getestet. Wir sind in der glücklichen Lage, für Jerez und Valencia eine gute Basisabstimmung zu haben."

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