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Camier bereiten die Bodenwellen Probleme

21. Februar 2012 - 16:25 Uhr

Leon Camier hat sich bei den Tests auf Phillip Island gut auf die Suzuki des Crescent-Teams eingestellt, doch ein Streckenabschnitt bereitet noch Schwierigkeiten

Leon Camier
Der Brite Leon Camier sieht eine g ute Zukunft für das neue Team in der WM
© Suzuki

(Motorsport-Total.com) - Das Crescent-Suzuki-Team musste in der Vorwoche durch die Verletzung von John Hopkins einen herben Rückschlag hinnehmen. Am Ende der zweitägigen offiziellen Testfahrten gab es aber eine positive Nachricht: Leon Camier hatte in der kombinierten Zeitliste der beiden Tage einen Rückstand von lediglich sieben Zehntelsekunden auf Tom Sykes (Kawasaki) und Weltmeister Carlos Checa (Ducati). Camier, der im Vorjahr im Werks-Aprilia-Team neben Max Biaggi gefahren ist, musste schon seit vergangenem Herbst die Hauptarbeit bei den Tests übernehmen, da Hopkins immer wieder das Verletzungspech traf.

"Generell bin ich zufrieden, weil wir verschiedene Dinger ausprobiert haben und uns große Fortschritte gelungen sind. Wir sammelten viele Daten, die wir an den nächsten Tagen analysieren werden", so Camier, der noch auf seinen ersten Sieg in der WM wartet. "Im Moment fehlt mir noch ein wenig im ersten Sektor. Wenn wir das aussortieren können, dann kann ich viel schneller fahren." Grundsätzlich gab es nicht zu große Probleme beim neuen WM-Team.

"Die Strecke ist zu den Reifen immer hart, aber in diesem Jahr ist sie viel holpriger als jemals zuvor. Das sorgt für einige Probleme", sagt der Brite, der an zwei Tagen insgesamt 129 Runden drehte. Ein Mitgrund für die Bodenwellen sind die Rennen der australischen V8-Supercars. Phillip Island wird aber bald neu asphaltiert werden. "Trotzdem bin ich mit meiner Rundenzeit zufrieden, weil ich eine halbe Sekunde schneller als je zuvor hier gefahren bin."

"Wenn man bedenkt, dass es für mich ein neues Motorrad und ein neues Team ist, war es ein guter Start und es sieht für die Zukunft vielversprechend aus. Ich fühle mich auf dem Motorrad wohl. Es ist gut zu fahren und macht nichts Verrücktes. Ich freue mich nach den freien Tagen auf das erste Freie Training am Freitag."

Den Platz von Hopkins übernahm Josh Brookes. Am Montag stürzte der Australier, wobei eine Narbe einer alten Verletzung aufriss. Mit Schmerzen konnte er am Dienstag wieder fahren, doch mehr als Platz 21 von 23 Fahrern war nicht möglich. Auf die Spitze fehlten zwei Sekunden. Für Brookes war die WM-Version der GSX-R1000 Neuland und er musste sich erst auf die Suzuki einstellen.

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