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Trotz Verletzung: Hayden verteidigt Offroad-Training

26. Januar 2012 - 19:48 Uhr

Motocross als optimale Vorbereitung auf den Grand-Prix-Alltag? Nicky Hayden ist trotz seiner Schulterverletzung davon überzeugt

Nicky Hayden
Trotz Verletzung: Für Nicky Hayden gibt es nichts Besseres als Offroad-Training
© Ducati

(Motorsport-Total.com) - Aufgrund einer beim Motocross erlittenen Verletzung droht Nicky Hayden den ersten MotoGP-Test des Jahres zu verpassen. So wie dem US-Amerikaner im Moment ergeht es regelmäßig auch anderen Piloten aus der Grand-Prix-Szene - die Meldungen über Fahrer, die sich beim Offroad-Training schwer verletzen, reißen nicht ab. Nach Hayden verletzte sich in diesem Winter auch Tech-3-Pilot Andrea Dovizioso schwer. Moto3-Rookie Alex Rins wurde am Donnerstag nach einem Trainingssturz an der Schulter operiert.

Dennoch gehört das Training mit Moto- oder Supercross-Maschinen zum normalen Vorbereitungsprogramm fast aller Grand-Prix-Piloten, besonders während der Winterpause. "Ich glaube, dass Motorradfahren, egal welche Art, das beste Training ist", sagte Hayden gegenüber dem Online-Magazin 'On Track Off Road'. Das nachweislich hohe Verletzungsrisiko nehmen die Fahrer gerne in Kauf.

"Du kannst unzählige Push-ups im Fitnessstudio machen, aber das ersetzt nicht das Muskeltraining, das du durchs Fahren bekommst - und auch dein Gehirn wird dabei beansprucht", findet Hayden. Tech-3-Pilot Cal Crutchlow stimmt zu. "Wir können unsere MotoGP-Maschinen nicht jeden Tag fahren oder einfach mit einer Straßenmaschine über die Autobahn brettern", sagte der Brite gegenüber 'Motor Cycle News'.

Letztlich gebe es für das Training auf zwei Rädern keinen Ersatz. "Keiner von uns geht da raus und stellt verrückte Sachen an", beteuert Crutchlow. "Wir wissen, dass wir uns verletzen können. Aber Tennisspieler spielen Tennis, um zu üben, und Golfer spielen Golf."

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