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Sachsenring-Umbau: Land sagt Finanzspritze zu

27. Januar 2012 - 14:19 Uhr

Die Zukunft des Sachsenrings ist gesichert: Die notwenige Modernisierung der Rennstrecke wird teilweise vom Freistaat Sachsen finanziert

Andrea Dovizioso, Marco Simoncelli
Der Freistaat Sachsen beteiligt sich an der Finanzierung des Streckenumbaus
© Honda

(Motorsport-Total.com) - Der Freistaat Sachsen unterstützt den Umbau des Sachsenrings mit einer Finanzspritze in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Dies teilte die Sachsenring Rennstreckenmanagement Gesellschaft (SRM) als Veranstalter des Motorrad-Grand-Prix auf dem Traditionskurs unter Berufung auf den Landtagsabgeordneten Jan Hippold mit. Der Kurs muss modernisiert werden, um weiter die sicherheitstechnischen Anforderungen des Motorrad-Weltverbandes FIM erfüllen zu können.

"Die 1,5 Millionen sind ein klares Signal des Freistaates zugunsten der für die Region so wichtigen Motorsport-Rennstrecke", sagte Hippold. Die Finanzspritze sei den zu erwartenden Steuermehreinnahmen zu verdanken. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich hatte in der Angelegenheit bereits Ende des vergangenen Jahres positive Signale gesendet. "Die Sächsische Staatsregierung wird investive Maßnahmen mit bis zu 1,5 Millionen Euro fördern", sagte der CDU-Politiker damals.

Die Austragung des einzigen deutschen WM-Rennens stand lange auf der Kippe, erst Anfang Dezember wurde die Rettung bekannt gegeben. Am 8. Juli wird in Stefan Bradl erstmals ein deutscher Motorrad-Weltmeister in der Königsklasse MotoGP vor heimischem Publikum an den Start gehen. Bradl hatte im vergangenen Jahr den Titel in der Moto2 geholt und war danach in die Königsklasse aufgestiegen. Bislang sind 18.000 Wochenend-Tickets für den Grand Prix auf der Strecke nahe Hohenstein-Ernstthal verkauft worden.

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