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Edwards sorgt sich nicht um möglichen Rückstand

26. Januar 2012 - 13:42 Uhr

Forward-Pilot Colin Edwards ist auf seiner Suter-BMW einer von neun Piloten im MotoGP-Feld, die auf einem CRT-Bike sitzen - Aufgabe spornt ihn an

Colin Edwards
Colin Edwards wechselte über den Winter von Tech 3 zu Forward
© IMS

(Motorsport-Total.com) - MotoGP-Routinier Colin Edwards steht in der Saison 2012 eine schwierige Aufgabe bevor. Im Forward-Team wird der Texaner nach sieben Jahren auf Prototypen-Bikes von Yamaha nun erstmals eines der neuen CRT-Bikes entwickeln müssen. Das Arbeitsgerät Edwards' ist eine Suter-BMW.

Im Vorfeld der am 8. April in Katar beginnenden Saison wird allgemeinhin erwartet, dass die CRT-Bikes gegenüber den Prototypen je nach Strecke um bis zu fünf Sekunden pro Runde verlieren werden. Davon will sich der "Texas Tornado" jedoch nicht einschüchtern lassen.

"Ich mache mir keine Sorgen um die Lücke", wird Edwards von 'MotoGP.com' zitiert. "Ich sorge mich eher darum, ob ich einfach alles aus dem Motorrad herausholen kann. Wenn mich die Elektronik oder sonst irgendetwas zurückhält, dann müssen wir daran arbeiten", so der US-Boy, der vor seiner zehnten Saison in der Königsklasse des Zweiradsports steht.

Edwards ist Einzelkämpfer

Zwar sind für die erste Saison, in der die CRT-Regeln greifen, immerhin neun dieser Bikes gemeldet, das Forward-Team um Edwards ist jedoch das einzige, das auf ein Suter-Chassis setzt. Auch hinsichtlich des Motors ist der Texaner mit dem BMW-Triebwerk zwischen seinen Beinen ein Einzelkämpfer.

"Ich denke nicht, dass es schwierig ist, ein Bike zu entwickeln."
Colin Edwards

Im Nachteil sieht sich der Routinier angesichts dieser Umstände allerdings nicht: "Es interessiert mich nicht, dass ich der einzige Fahrer bin, solange die Arbeit gemacht werden kann. Ich denke nicht, dass es schwierig ist, ein Bike zu entwickeln und freue mich darauf, dieses Motorrad so schnell wie möglich zu verbessern."

Nach der verheerenden Kollision beim letztjährigen Grand Prix von Malaysia in Sepang, bei der der bedauernswerte Marco Simoncelli sein Leben lassen musste, ist Edwards derzeit noch nicht wieder bei 100 Prozent seiner körperlichen Leistungsfähigkeit angelangt.

"Eines Morgens wachte ich auf und meine rechte Schulter schmerzte stärker als meine linke - und an der hatte ich mich gar nicht operieren lassen", wundert sich der US-Amerikaner und fügt an: "Natürlich waren beide Seiten angeschlagen. Die rechte musste operiert werden und die linke ist etwas wackelig." Das Training konnte Edwards inzwischen wieder aufnehmen und rechnet bis zum Saisonstart im April mit einer vollständigen Genesung.

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