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Nürburgring: Rea trotz Sturz Vierter

05. September 2011 - 13:49 Uhr

Honda-Pilot Jonathan Rea erlebte ein aufregendes Comeback-Wochenende auf dem Nürburgring, während Makoto Tamada am Ende des Feldes fuhr

Jonathan Rea
Jonathan Rea flog in der ersten Kurve heftig ab und wurde noch Vierter
© Castrol

(Motorsport-Total.com) - Jonathan Rea kehrte nach dreimonatiger Verletzungspause auf dem Nürburgring in die Superbike-WM zurück. Dabei erlebte der Honda-Pilot gleich zwei aufregende Rennen. Im ersten trockenen Lauf stieß der Brite von Starplatz neun auf sechs nach vorne, doch Gripprobleme am Kurvenausgang warfen ihn auf Rang zehn zurück. Im zweiten verregneten Rennen schien es nach einem heftigen Sturz in der ersten Kurve in Runde zwölf bereits vorbei zu sein. Rea schnappte sich aber seine Honda und fuhr weiter. Am Ende wurde er noch Vierter. Teamkollege Makoto Tamada wurde 17. und stürzte im zweiten Rennen.

"Nach drei Monaten Pause war es am Freitag sehr aufregend wieder auf das Motorrad zu steigen. Im ersten Rennen fand ich aber in keinen Rhythmus und hatte vorne Probleme mit dem Grip. Am Kurvenausgang mangelte es auch an Beschleunigung", sagt Rea. "Der zweite Lauf startete aufgrund des Regens etwas verspätet. Ich stürze auf Platz vier liegend in Kurve eins. Das war sehr unglücklich, aber glücklicherweise konnte ich an der fünften Stelle weiterfahren."

"Als Nori Haga in Führung liegend stürzte, war ich wieder Vierter. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Ich freue mich speziell für das Team, auch wenn es kein Sieg oder Podestplatz ist. Es ist ein Ergebnis für die Jungs, die in jüngster Zeit nicht viel jubeln konnten. Zumindest ist es etwas Motivation für das nächste Rennen."

Tamada sprang für den verletzten Ruben Xaus ein und war meist am Ende des Feldes zu finden. "Es war ein schwieriges Wochenende, weil ich das Motorrad kennenlernen musste. Seit Freitag gab es Chattering-Probleme", sagt der Japaner. "Leider hatte ich im ersten Rennen Probleme, die ein besseres Resultat verhinderten. Im zweiten Lauf waren die Bedingungen sehr schlecht. Manchmal konnte man nichts sehen, weil es so stark regnete."

"Ich bin vorsichtig gefahren, damit ich nicht stürze, aber am Ende ist mir das Hinterrad weggerutscht und hatte dann plötzlich wieder Grip. Ich gab nicht einmal Gas. Es tut mir für das Team leid. Es ist schade, weil mir das Wochenende sehr gut gefallen hat." Die Ten-Kate-Mannschaft wird nun zwei Tage in Misano testen.

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