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Rea erkämpft tapfer Platz vier

27. Februar 2011 - 09:49 Uhr

Castrol-Honda-Pilot Jonathan Rea ist mit dem vierten Platz beim Auftakt in Australien überglücklich - Am Mittwoch hatte er nicht an dieses Resultat geglaubt

Jonathan Rea
Jonathan Rea konnte im zweiten Lauf starke Konkurrenten in Schach halten
© Honda

(Motorsport-Total.com) - Eine mühsame Woche in Australien ist für Jonathan Rea positiv zu Ende gegangen. Nach insgesamt drei Stürzen auf dem schnellen Phillip-Island-Kurs hatte der Brite zahlreiche Schmerzen. Von der dritten Reihe startetet er in den neuen Castrol Farben der Honda-Mannschaft in die beiden Rennen. Im ersten Lauf kam Rea gut nach vorne und war in der Kampfgruppe um Platz drei.

In der 14. Runde schaffte der 24-Jährige die vierte Kurve jedoch nicht und ritt in die Wiese aus. Viel Zeit ging verloren und so war nur noch Platz zwölf möglich. Beim Start zum zweiten Rennen kam Rea nicht so gut weg und war nach der ersten Runde Elfter. Über die Distanz machte er Platz für Platz gut und ging in der letzten Runde noch an seinem Landsmann Leon Haslam (BMW) vorbei. Im Ziel konnte sich Rea über den vierten Rang freuen.

"Ich fühle mich ausgelaugt, aber trotzdem zufrieden nach den schwierigen Tagen. Es ärgert mich, dass ich mich im ersten Rennen selbst verbremst habe, aber ich hatte keine Kraft in meinen Händen", beschreibt der Honda-Pilot seine Mühen. "Im zweiten Rennen habe ich Haga überholt, aber er hat auf die Führungsgruppe aufgeholt und ich konnte ihm nicht folgen."

"Das Motorrad hat sehr gut gearbeitet. Ich konnte Runden in 1:33 Minuten fahren, bis ich Fabrizio und Haslam eingeholt hatte. Dann habe ich kurz durchgeschnauft und sie beobachtet. Ich hätte Leon an mehreren Stellen überholen können, aber ich setzte die meisten Manöver in den Kurven sieben und acht. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, meine Energien aufzusparen und ihn in der letzten Runde dort zu überholen."

In der WM liegt Rea nach den ersten beiden Rennen mit 17 Punkten auf dem sechsten Platz. "Wenn mir jemand am Mittwoch im Krankenhaus erzählt hätte, dass ich Australien als Sechster verlasse, hätte ich ihn ausgelacht. Ich muss mich beim Team bedanken, denn sie haben mir einen Physiotherapeuten zur Verfügung gestellt. Beim Motorrad fehlt uns noch etwas an Speed, denn es war nicht leicht, jemanden in Kurve eins zu überholen. Ich bin zufrieden mit dem Ausgang des Wochenendes."

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