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Spies: "Selbstvertrauen der Schlüssel"

02. September 2010 - 12:30 Uhr

Ben Spies will im nächsten Jahr auf der Yamaha-Werksmaschine regelmäßig die Top-4-Piloten angreifen - Selbstvertrauen ist der Schlüssel dazu

Ben Spies
Ben Spies hat durch seine Erfolge in jüngster Zeit sein Selbstvertrauen gestärkt
© Yamaha

(Motorsport-Total.com) - Als dreifacher AMA-Champion ist Ben Spies für 2009 nach Europa gekommen und hat den alten Kontinent im Sturm erobert. Gleich im ersten Jahr hat der Texaner 14 von 28 Rennen gewonnen und sich den Superbike-Titel geholt. Nun fährt er seine erste MotoGP-Saison auf der Tech-3-Yamaha und hat bisher sein Talent gezeigt. Dem Podestplatz in Silverstone hat der 26-Jährige eine Pole-Position und Rang zwei bei seinem Heimrennen in Indianapolis folgen lassen. Das Motorrad, die Elektronik, die Reifen und viele Strecken sind Neuland für den Rookie.

Trotzdem ist er zuversichtlich, im nächsten Jahr in die Riege der "Fantastischen Vier", bestehend aus Valentino Rossi, Jorge Lorenzo, Dani Pedrosa und Casey Stoner, einbrechen zu können. Die vier Ausnahmetalente haben in der 800er-Ära seit 2007 bis auf drei Rennen alle gewonnen. "Ich denke, dass sie erreichbar sind. Noch bin ich nicht dort, aber es ist nicht unmöglich", wird Spies von 'Motor Cycle News' zitiert.

"Es ist aber schwierig, denn bei diesen Motorrädern geht es viel um das Selbstvertrauen. Wenn es gut läuft, dann gibt es kein Problem. Man muss sich nur Valentino ansehen, wie er Brünn im vergangenen Jahr gewonnen hat. Er hat Lorenzo in einen Unfall getrieben, weil er so gut gefahren ist. Wenn dein Motorrad funktioniert und man den Kopf voll Zuversicht hat, kann man superschnell sein."

"Wenn man kein Selbstvertrauen hat, dann kann man nicht an vorderster Front sein. Man muss Talent haben, das Motorrad muss gut arbeiten und die Ingenieure müssen eine gute Abstimmung erarbeiten", zählt Spies das Geheimnisse des Erfolgsrezepts auf.

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