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De Angelis am Boden zerstört

06. September 2010 - 13:37 Uhr

Alex de Angelis ist nach dem Unfall mit Shoya Tomizwa total zerstört - Für Eskil Suter war der Japaner mehr als nur ein Freund

Alex de Angelis
Alex de Angelis ist nach dem fatalen Unfall in Misano am Boden zerstört
© Honda

(Motorsport-Total.com) - Einem Rennfahrer kann nichts Schlimmeres passieren, wie Alex de Angelis bei seinem Heimrennen in Misano erlebt hat. Vor ihm ist Shoya Tomizawa gestürzt und er hatte keine Chance auszuweichen. Scott Redding wurde ebenfalls in den Unfall verwickelt. De Angelis ist als Einziger unverletzt von dem Szenario weggegangen. Der Schock sitzt tief.

"Was mit Shoya passiert ist hat mich total zerstört. Ich fühle mit seiner Familie und mit jedem, der ihn geliebt hat", sagt de Angelis. "Um auf das Rennen zu sprechen zu kommen, ich habe direkt nach dem Unfall eine Aussage gemacht. Da wusste ich aber noch nicht wie ernst die Lage war wie die traurigen Konsequenzen sein werden. Im Moment möchte ich nicht mehr sagen. In Zeiten wie diesen ist alles überschattet."

Rückendeckung bekommt de Angelis von Eskil Suter, der sein Fahrwerk auch an Tomizawa geliefert hat. Der Schweizer ist ebenfalls getroffen und findet folgende Worte: "Shoya war mehr als ein Freund. Er war für uns wie ein Familienmitglied - stets liebenswürdig, nett und freundlich und bei allen im Fahrerlager sehr beliebt. Seiner Familie und seinem Team gilt mein tiefes Mitgefühl."

"Es tut mir auch sehr leid für de Angelis und unseren Fahrer Redding. Der erste Verdacht eines Beckenbruchs bestätigte sich bei Scott zwar nicht. Doch ist er mental am Boden zerstört, obwohl nichts des Geschehenen sein Fehler war. Der Unfall heute hat uns alle daran erinnert, dass Rennfahren trotz aller Fortschritte bei der Streckensicherheit gefährlich bleibt."

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