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Yamaha-Boss hätte gerne gemeinsam mit Rossi aufgehört

20. August 2010 - 12:51 Uhr

Masao Furusawa zieht sich am Saisonende von der Spitze des Yamaha-MotoGP-Projektes zurück und bedauert Valentino Rossis Wechsel zu Ducati

Jorge Lorenzo, Valentino Rossi, Masao Furusawa, Colin Edwards
Masao Furusawa (m.) feierte mit Valentino Rossi zahlreiche Erfolge
© Yamaha

(Motorsport-Total.com) - Die Beziehung zwischen Valentino Rossi und Masao Furusawa ist eine ganz besondere, das haben sowohl der neunfache Weltmeister als auch der Leiter des MotoGP-Projekts von Yamaha in der Vergangenheit immer wieder betont. Furusawa holte Rossi Ende 2003 von Honda zu Yamaha, wo man seitdem zusammen vier WM-Titel feiern konnte. In ein paar Monaten endet die erfolgreiche Zusammenarbeit: Furusawa wechselt auf einen Beraterposten, Rossi geht zu Ducati.

Der Japaner hat sich in den vergangenen Monaten intensiv mit seinem Piloten über dessen Zukunftsplanungen ausgetauscht. "Valentino und ich habe uns via E-Mail und in mehreren Vier-Augen-Gesprächen über die Zukunft unterhalten", so Furusawa gegenüber der indonesischen Zeitung 'Koran Jakarta'. "Letztlich war ich enttäuscht, seinen Wechsel akzeptieren zu müssen, aber Valentino entschied sich für eine andere Herausforderung."

Furusawa hätte sich gewünscht, dass Rossi bei Yamaha bleibt - allerdings nicht als aktiver Fahrer. "Ich wollte, dass er mit mir in Rente geht und ein Botschafter von Yamaha wird", so der Teamboss, der den Aufstieg Jorge Lorenzos kommen sah. "Die Statistik zeigt, dass Jorge 2008 ein und Valentino neun Rennen gewann. Dann gewann Jorge 2009 vier Rennen und Valentino sechs. Man konnte sich leicht vorstellen, wie Jorge 2010 abschneiden würde."

In den kommenden Saison wird Ben Spies an der Seite Lorenzos für das Yamaha-Werksteam starten. Furusawa ist von der Vorstellung angetan und sagt: "Ben ist recht gut." Spies sei äußerst lernwillig und passe sich der MotoGP immer besser an. Dieses Verhalten sei ein Schlüssel zum Erfolg.

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