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Kette defekt: Barberá scheidet früh aus

26. Juli 2010 - 02:00 Uhr

Für Héctor Barberá war der Grand Prix der USA bereits nach drei Runden beendet - Der Ducati-Pilot wurde von einer zu lockeren Kette gestoppt

Héctor Barberá
Héctor Barberá möchte trotz des Ausfalls optimistisch bleiben
© Aspar

(Motorsport-Total.com) - Das Rennen in Laguna Seca war das erste in dieser Saison, dass Héctor Barberá nicht auf einem Punkterang beendete. Der Aspar-Pilot fiel bereits nach drei Runden aufgrund einer zu lockeren Kette aus. "Das ist wirklich eine Schande, aber wir alle wissen, dass in einem Rennen alles passieren kann und dass mechanische Teile einen im Stich lassen können", so der Spanier.

"In diesem Fall war es die Kette, die sich lockerte und dann während der dritten Runde komplett abfiel. Ich merkte schon beim Start, dass das Motorrad ruckelte und an Leistung verlor", erklärt Barberá. "Wenn man einen Sturz erleidet, ist das frustrierend, denn das bedeutet, dass man sein Limit erreicht hat."

"Aber wenn dein Rennen aufgrund eines Faktors endet, der nicht in deinen Händen liegt, besonders bei so etwas wie einer Kette, hinterlässt das einen mehr als alles andere einen bitteren Nachgeschmack", so der MotoGP-Rookie, der sich aber dennoch nicht unterkriegen lassen will. "Ich möchte auf jeden Fall optimistisch bleiben und diesen Rückschlag auf die bestmögliche Weise verarbeiten."

Barberá konzentriert sich viel lieber darauf, dass er bei seinem Debüt in Laguna Seca konstant schnell unterwegs war. "Meine schnellste Runde war hier nur ein paar Zehntel langsamer als die schnellste Rennrunde von 2009, was für uns Grund zur Freude ist. Das Team und ich arbeiten bei jedem Rennen immer besser zusammen. Das wird für die zweite Saisonhälfte entscheidend sein."

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