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Terol: WM-Titel im Hinterkopf

28. März 2010 - 14:24 Uhr

Im Schatten der großen Titelfavoriten könnte Nicolas Terol 2010 der große Wurf gelingen - Aspar bietet dazu beste Voraussetzungen

Nicolas Terol
Nicolas Terol fühlt sich in seinem neuen Team bereits pudelwohl
© Kroiss

(Motorsport-Total.com) - Nicolas Terol hat im Fahrerlager den Ruf, ein Spätstarter zu sein. Bei 79 Grand-Prix-Starts ist es der 21-jährige Spanier aus Alcoy kaum aufgefallen und hat es gerade einmal auf zwei Siege gebracht. Fast ebenso unbemerkt kam im vergangenen Jahr der dritte Gesamtrang in der 125er-Weltmeisterschaft zustande. Dieser hat ihm allerdings den begehrten Platz neben Titelfavorit Bradley Smith im Aspar-Team eingebracht. Für die WM 2010 hat er sich eine konstante Leistungssteigerung vorgenommen.

"Zunächst möchte ich sagen, dass ich sehr glücklich darüber bin, im besten Team der Welt zu sein", freut sich Terol. "2009 habe ich einen guten Job abgeliefert, denke ich zumindest. Und dies sollte schlussendlich ausschlaggebend gewesen sein, dass mich Jorge 'Aspar' Martinez haben wollte. Ich fühle mich großartig in diesem Team. Schließlich waren sie in den vergangenen vier Jahren dreimal Weltmeister."

Angesichts der Tatsache, im Weltmeisterteam gelandet zu sein, ist seine Erwartungshaltung für die bevorstehende WM-Kampagne eher niedrig gehalten. "Nach dem vergangenen Jahr fühle ich mich sehr stark. Ich weiß wozu ich fähig bin", meint der Aspar-Pilot. "Jedoch ist meine oberste Priorität in jedem Rennen konstant an der Spitze mitzufahren. Ich werde in die WM Schritt für Schritt und Rennen für Rennen in Angriff nehmen und versuchen gute Ergebnisse zu erreichen."

"Erst in weiterer Folge werde ich ein Auge auf die WM werfen. Mal abwarten, wie die ersten Rennen verlaufen werden", so Terol weiter. "Jedenfalls fühle ich mich im Team bereits sehr wohl. Ich würde sagen, es ist beinahe schon mein Zuhause. Das Umfeld stimmt und dies soll mir ermöglichen, in jedem Rennen um den Sieg kämpfen zu können."

Terol startet auch 2010 auf einer Aprilia RSA - wie schon in der vergangenen Saison. "Für beide Seiten ist es natürlich ein Vorteil, dass sowohl das Team als auch ich die RSA bereits sehr gut kennen", meint der Spanier. "Das vereinfacht auch die Sache, sich im Team einzuleben. Mittlerweile realisiere ich auch die vielen Informationen über das Bike. So können wir diese umgehend am effizientesten nützen."

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