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RTG: Jetzt sind wieder Hausaufgaben angesagt

10. März 2010 - 15:09 Uhr

Trotz des schlechten Wetters lief beim Jerez-Test für Arne Tode und RTG alles nach Plan - Nun wird zuhause an der Suter MMX weitergearbeitet

Beim Racing Team Germany sieht man sich gerüstet für die neue Moto2
© RTG

(Motorsport-Total.com) - Die drei Moto2-Testtage in Jerez waren zwar nur etwas für Wetterfeste, doch beim Racing Team Germany RTG zieht man dennoch eine positive Bilanz. Laut Teamchef Dietmar Franzen zeigte sich zwar das Wetter "wirklich von seiner unfreundlichsten Seite", aber bei der Mannschaft um Pilot Arne Tode sei trotzdem "alles nach Plan" gelaufen.

"Es war nicht immer einfach, im richtigen Moment, in dem die Streckenbedingungen schnelle Rundenzeiten zuließen, auf der Strecke zu sein", schildert Franzen. "Am Sonntag handelte es sich um ein Fenster von lediglich zehn Minuten das optimale Bedingungen bot, eine gute Zeit für die Bestzeitenliste in den Asphalt von Jerez zu brennen."

Zu dieser Zeit saß allerdings der spanische Testfahrer Bernat Martinez im Sattel der Suter MMX, der laut Franzen "aber mit der Performance von Arne nicht mithalten konnte". Stammpilot Tode sei es dennoch gelungen, sich in den Top 10 zu platzieren: "Auch wenn es noch viel zu lernen gibt, haben wir jetzt die Gewissheit erlangt: Wir haben das Format für den Grand Prix und mit Arne Tode einen Piloten, der auf der Strecke keinen Zweifel aufkommen lässt, wo er hingehört."

Die Takt-Zahl sei in der Motorrad-WM eindeutig höher als in der IDM, berichtet Franzen weiter: "Es gibt im Grunde keine Piloten oder Techniker, die ein bisschen 'rummachen'. Es ist anstrengend, spannend und erregend zugleich und wir können es gar nicht abwarten, dass es endlich losgeht."

Nun seien aber erst einmal Hausaufgaben angesagt, so der Teamchef: "Daten auswerten, Geometrie berechnen, die Settings von Gabel und Federbein müssen auf Arnes Fahrstil angepasst werden, Ersatzteile müssen gefertigt werden. In zwei Wochen geht es dann schon wieder nach Jerez zum letzten Test. Dort wird dann alles verladen und nach Katar zum ersten Rennen verfrachtet. Trotz der kurzen Vorbereitungszeit - wir sind bereit..."

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