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Jerez: Viele Pausen für Lüthi

09. März 2010 - 14:11 Uhr

Der Schweizer Tom Lüthi wurde vom Regen bei den Testfahrten in Jerez kalt erwischt: "Wir müssen trotzdem nicht nervös werden"

Thomas Lüthi
Tom Lüthi muss sich weiter an die neue Moriwaki-Moto2-Maschine gewöhnen
© Interwetten

(Motorsport-Total.com) - Auch beim zweiten offiziellen Test des Jahres waren die Bedingungen für den Schweizer Tom Lüthi und sein Interwetten-Moriwaki-Moto2-Team nicht optimal. Jerez und ganz Andalusien stand in den vergangenen drei Tagen unter Wasser und hat die Arbeit für die Moto2-Teams vor Ort erschwert. Trotzdem können Lüthi und sein Team mit dem Erreichten zufrieden sein, lagen sie doch zeitlich im oberen Drittel der Tabelle und hatten nur wenig Rückstand auf die Führung.

"Das Gefühl für das Bike wird immer besser, dennoch konnten wir hier wegen des Regens nicht so viele Runden fahren und mussten die Testarbeiten auf der Strecke relativ kurz halten. Wir haben daher viel am Bike gearbeitet und konnten einige Änderungen machen, die uns geholfen haben", sagt der junge Schweizer, der dieses Jahr seine erste Saison in der neuen Moto2 Klasse absolvieren wird.

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Durch den ständigen Wechsel zwischen trocken und nass war es für Lüthi schwierig einen Rhythmus zu finden, dennoch blieb er relativ entspannt. "Heute war es immer abwechselnd nass und trocken und ich musste viele Pausen machen. Das hat den Rhythmus ein bisschen gestört. Trotzdem müssen wir noch nicht nervös werden, wir liegen gut in der Zeit und konnten durch die Regenpausen viele Einstellungen ausprobieren", berichtet der 23-Jährige über den zweiten Testtag in Jerez.

Teamchef Terrell Thien ist mit den Bedingungen bei diesem Test ganz klar unzufrieden, auch wenn das Team durch das Wetter wichtige Regentests durchführen konnte. "Am ersten Tag haben wir wegen des anhaltenden Regens das Bike zerlegt und dann haben wir noch einige Regentests durchführen können. Das war gut und das mussten wir auch machen. Tom war an vierter Stelle und nur 0,4 Sekunden hinter De Angelis, der die Zeiten an dem Tag anführte", sagt Thien.

"Am zweiten Tag hat es dann weiter geregnet und das Wetter hat uns erneut einen Strich durch die Rechnung gemacht. Man konnte nicht mehr als eine halbe Stunde am Stück fahren und das hat uns nicht viel genützt", so Thien weiter. Trotz der zu beklagenden Wetterverhältnisse hat Tom Lüthi den Test als Gesamt-Siebter abgeschlossen. Lüthi ist der zweitbeste Moriwaki-Fahrer hinter Elias, der die drei Testtage insgesamt anführte.

Der junge Schweizer hatte auch bei diesem Test ein gutes Gefühl für die Moriwaki MD600 und befindet die Viertakt-Maschine im Regen als leichter zu handeln, als die 250er in der letzten Saison. "Ich habe mich ziemlich schnell auf die Viertakter eingeschossen und habe trotz des schlechten Wetters ein gutes Gefühl mit dem Bike", schließt Lüthi ab.

Auch Teamchef Thien ist mit der Leistung seines Teams und seines Fahrers zufrieden und sagt: "Abschließend kann ich sagen, dass wir das, was man machen konnte, geschafft haben und jetzt gibt es nur noch kleinere Baustellen zu bewältigen. Wir haben auch am dritten Test-Tag alles aus Bike, Reifen usw. raus geholt. Tom gibt präzise Aussagen und hat den Umstieg von 250er auf die Viertakter relativ gut weggesteckt."

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