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Folger: Ausgebremst von Fahrwerksproblemen

28. März 2010 - 22:21 Uhr

Der junge deutsche 125er-Pilot Jonas Folger kommt auch beim letzten Test vor dem ersten Grand Prix nur zaghaft auf Touren

Jonas Folger
Jonas Folger kämpft noch darum, seine Aprilia optimal vorzubereiten
© Privat

(Motorsport-Total.com) - Eigentlich hatte sich Jonas Folger den Saisonstart in seine zweite volle 125-ccm-Weltmeisterschaft anders vorgestellt. Ausgestattet mit dem gleichen Maschinenmaterial wie die Titelkandidaten, es handelt sich dabei um die letztjährige Werks-Aprilia-RSA seines damaligen Teamkollegen Andrea Iannone, waren schon in den Saisonvorbereitungen Top-Rundenzeiten angedacht.

Doch bei den ersten IRTA-Tests zu Beginn dieses Monats war der Ongetta-Pilot kaum zum Fahren gekommen. Immerhin konnte er nun beim letzten Test in eine zufriedenstellende Anzahl von Runden drehen. Aber sorgenfrei verliefen die bisherigen Testtage in Spanien auch nicht. "Wenigstens kommen wir hier in Jerez zum Fahren. Wir haben aber große Schwierigkeiten dabei, eine Basisabstimmung für das Fahrwerk zu finden. Mir fehlt einfach das Vertrauen für die Front-Partie", lautet Folgers missmutige Zwischenbilanz.

Eine Änderung der Fahrwerksabstimmung anhand von Iannones Daten brachte eine spürbare Besserung mit sich. "Nachdem es beinahe unmöglich war, meine Linie zu halten, habe ich um die Abstimmung von Andrea gebeten", meint der 16-Jährige. "Danach ging es etwas besser. Am Ende unserer Nachmittagssession habe ich es mit der Brechstange versucht, Marquez zu folgen. In der zweiten Runde bin ich jedoch in der ultraschnellen Doppelrechts hinter dem Fahrerlager bei Vollgas abgeflogen."

Folger blieb bei seinem bereits dritten Highspeed-Sturz in der Saisonvorbereitung zum Glück unverletzt. Für den morgigen dritten und letzten Testtag am Circuito de Jerez hat sich der Youngster vorgenommen, mit Feintuning die Probleme in den Griff zu kriegen. "Meiner Meinung fehlt uns nach den durchgeführten Änderungen nicht mehr viel", so Folger. "Keinesfalls dürfen wir weitere grobe Änderungen durchführen, sondern den jetzigen Stand mit Feinabstimmung verbessern. Damit sollten wir uns mit kleinen Schritten in Richtung von einem guten Basis-Setting bewegen."

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