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Reitwagen: Pitt peilt die Top 10 an

23. Februar 2010 - 14:04 Uhr

Nach den Testfahrten in Phillip Island ist Andrew Pitt bester Dinge: Die BMW S1000RR von Reitwagen verspricht, ein gutes Paket zu sein

Andrew Pitt
Andrew Pitt hat sich mit dem neuen Team Reitwagen einiges vorgenommen
© Yamaha

(Motorsport-Total.com) - Nach dem Einfahren bei Trackdays in Phillip Island sind Andrew Pitt und Roland Resch zum offiziellen Test der Superbike-Weltmeisterschaft auf der australischen Strecke angetreten. Und das Fazit fällt mehr als positiv aus, vor allem bei Pitt. Der zweifache Supersport-Weltmeister glaubt, dass sein neu formiertes Reitwagen-Team aus Österreich schon im ersten Jahr bei der Musik sein kann.

Der Zweitagestest verlief für die Reitwagenmannschaft um die Piloten Resch und Pitt äußerst viel versprechend. Ihre BMW S1000RR ist zwar mit Serienmotor und -Auspuff versehen, doch Pitt war auf den Geraden konstant schneller unterwegs als die beiden BMW Werksfahrer Troy Corser und Ruben Xaus. Zwar kann Pitt noch nicht genau sagen, wie schnell seine Maschine wirklich sein wird. Doch er ist zuversichtlich, dass das Paket passt.

"Es ist schwer, nach nur zwei Testtagen Erwartungen für die ersten Rennen zu formulieren. Aber ich denke, wenn wir gut durch beide Rennen kommen und punkten können, wäre es ein guter Start", sagt der Australier gegenüber 'Crash.net'. "In der Meisterschaft wäre es gut, wenn wir die Top 10 anpeilen könnten. Und wenn wir am Ende der Saison konstant an die Top 5 heranfahren könnten, wäre es noch besser!"

Eigentlich hatte Pitt geplant, in dieser Saison in der Britischen Meisterschaft zu fahren. Doch seine Verhandlungen mit Suzuki gestalteten sich zäh. Deshalb griff er zu, als sich die Gelegenheit bot, mit Reitwagen in die Superbike-Weltmeisterschaft zurückzukehren: "Hier wollte ich immer fahren und es ist schön, zurück zu sein. Aber wir haben noch viel Arbeit vor uns."

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